Kiel Life Science

Aktuelles

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Der Forschungsschwerpunkt Kiel Life Science veranstaltet jährlich wiederkehrend verschiedene interne und externe wissenschaftliche Veranstaltungen und beteiligt sich an diversen Formaten der Öffentlichkeitsarbeit und gesellschaftlichen Beteiligung. Ein fester Termin in jedem Semester ist die KLS-Ringvorlesung, die international renommierte Forschende aus verschiedenen lebenswissenschaftlichen Disziplinen zu Gastvorträgen nach Kiel einlädt.

ZMB Young Scientist Grant

06.07.2017

Das Zentrum Molekulare Biowissenschaften (ZMB) schreibt dieses Jahr Young Scientist Grants für Doktoranden (2 x 10.000€) und early Postdocs (2 x 20.000 €) aus. Interessenten können sich bis 28. August 2017 bewerben. Weitere Details entnehmen Sie bitte dem Anhang (pdf).

Die Ausschreibung kann gerne an interessierte Doktoranden oder Postdocs im Umfeld von Kiel Life Science weitergeleitet werden. Fragen beantwortet Ihnen Kirsten Emmert per E-Mail (kemmert@uv.uni-kiel.de) oder telefonisch (0431-880-4839).

KLS Early Career Postdoc Award 2017

05.07.2017

2017 wird zum zweiten Mal der KLS Early Career Postdoc Award ausgeschrieben (Dotierung: 6.000€). Wir würden uns über Bewerbungen von Postdocs, die vor höchstens 3 Jahren ihre Promotion abgeschlossen haben, bis 15. September 2017 freuen. Weitere Details können dem Anhang (PDF) entnommen werden. Bei Fragen kontaktieren Sie bitte Kirsten Emmert (kemmert@uv.uni-kiel.de).

 

 

Erstes Nachtkonzert im Zoologischen Museum Kiel

02.06.2017

Cello-Konzert am 9. Juni zum Auftakt der neuen Klassik-Reihe der Karl-August-Möbius-Gesellschaft

Am kommenden Freitag, 9. Juni, steht eine besondere Musikveranstaltung auf dem Programm des Zoologischen Museums Kiel an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU): Ab 22 Uhr lädt die Karl-August-Möbius-Gesellschaft als Förderverein des Zoologischen Museums gemeinsam mit dem Forschungsschwerpunkt „Kiel Life Science“ (KLS) der Universität zu einem Cello-Konzert mit der Kieler Philharmonikerin Frauke Rottler-Viain ein. In ihrem Solovortrag spielt sie ein breites Spektrum ausgewählter Werke von Bach bis Prokofjew. hier weiterlesen

Das Mikrobiom – Der Mensch ist nicht allein.

22.05.2017

Der Exzellenzcluster „Entzündungsforschung“ und die Muthesius Kunsthochschule eröffneten die Ausstellung “Das Mikrobiom – Der Mensch ist nicht allein.” in Kiel. Bis Ende Februar 2018 wird in der Medizin- und Pharmaziehistorischen Sammlung eine vielfältige und ganz andere Sichtweise auf die Entzündungsforschung gezeigt. Zur Eröffnung am 18. Mai besichtigte Wissenschafts-Staatssekretär Rolf Fischer gemeinsam mit Dr. Arne Zerbst (Präsident der Muthesius Kunsthochschule) und dem Sprecher des Exzellenzclusters, Professor Stefan Schreiber, die Ausstellung. Pünktlich zum internationalen Museumstag am Sonntag, 21. Mai, öffnet die Sammlung ihre Türen für die Öffentlichkeit. Der Eintritt ist an diesem Tag frei. Hier weiterlesen

Deutsch-Französischer Studiengang besuchte das Kiel Evolution Center

09.05.2017

Molekularbiologie-Studierende aus Strasbourg und dem Saarland informierten sich über Evolutionsforschung in Kiel

Vergangene Woche öffnete das „Kiel Evolution Center“ (KEC) an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU) seine Türen für eine Gruppe von deutsch-französischen Biologiestudierenden. Ein Dutzend angehende Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftler aus dem binationalen Studiengang Molekularbiologie der Université de Strasbourg und der Universität des Saarlandes waren nach Kiel gekommen, um sich über die Evolutionsforschung und das lebenswissenschaftliche Studienangebot an der schleswig-holsteinischen Landesuniversität zu informieren. hier weiterlesen

Alena Buyx zur Ethik in den Lebenswissenschaften

09.05.2017

Öffentlicher Abendvortrag der Möbius-Gesellschaft im Zoologischen Museum

Die moderne lebenswissenschaftliche Forschung, zum Beispiel im Forschungsschwerpunkt „Kiel Life Science“ (KLS) der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU), verzeichnete in jüngster Zeit zahlreiche technologische Durchbrüche. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler versprechen sich daher Problemlösungen auf verschiedenen den Menschen und die Gesellschaft betreffenden Gebieten. Die Lebenswissenschaften rücken zum Beispiel die Chance auf Heilung schwerwiegender Erkrankungen, gesteigerte Erträge in der Landwirtschaft oder präzise, an individuellen Bedürfnissen des einzelnen Menschen orientierte Behandlungsansätze in greifbare Nähe. hier weiterlesen

Karl August Möbius-Fellowship 2017 geht an Angela Douglas

03.05.2017

Anlässlich der Preisverleihung eröffnete Kieler Sonderforschungsbereich Metaorganismus-Kunstausstellung

Der Sonderforschungsbereich 1182 „Entstehen und Funktionieren von Metaorganismen“ (SFB 1182) an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU) verlieh am gestrigen Dienstag, 2. Mai, erstmals den neu geschaffenen Wissenschaftspreis „Karl August Möbius Fellowship“. Der mit 10.000 Euro dotierte Preis ging an Professorin Angela Douglas von der US-amerikanischen Cornell University, die damit für ihre Verdienste um die Erforschung der symbiotischen Beziehungen von Lebewesen und Mikroorganismen geehrt wurde. Douglas, die als eine der Vordenkerinnen dieses noch jungen wissenschaftlichen Feldes gilt, eröffnete aus diesem Anlass gemeinsam mit dem SFB die Ausstellung „Art of Metaorganisms“ im Zentrum Molekulare Biowissenschaften (ZMB) der CAU. In beeindruckenden Bildern vermittelt die Schau die wechselseitigen Beziehungen zwischen Tieren, Pflanzen und Bakterien und macht so das abstrakte Thema der Metaorganismus-Forschung auch für Laien zugänglich. Ab heute können Besucherinnen und Besucher die Ausstellung montags bis donnerstags von 7:30 bis 16:00 Uhr und freitags von 8:00 bis 14:00 Uhr im Foyer des ZMB besichtigen.

Die Preisträgerin Douglas ist Professorin für Physiologie und Toxikologie der Insekten und arbeitet an der Cornell University an den Beziehungen zwischen Mikroben und höheren Lebewesen. Aus der Erforschung dieser Interaktionen möchte sie biomedizinische Modelle ableiten, die den positiven Einfluss von Bakterien auf die Gesundheit von Mensch und Tier nutzbar machen sollen. Die international renommierte Wissenschaftlerin ist damit eine würdige erste Trägerin des neuen Kieler Wissenschaftspreises, mit dem der SFB 1182 die Bedeutung der Metaorganismus-Forschung auch international hervorheben möchte. 

„Angela Douglas spielt eine herausragende Rolle im neuen Wissenschaftsgebiet der Metaorganismus-Forschung. Wir sind stolz, sie als erste Preisträgerin mit dem Karl August Möbius-Fellowship unseres Sonderforschungsbereichs ehren und darüber hinaus auch wissenschaftlich eng mit ihr zusammenarbeiten zu können“, betonte Professor Thomas Bosch, Sprecher des SFB 1182. Douglas ist regelmäßig zu Gast an der CAU und verbrachte erst kürzlich den mit dem „Karl August Möbius-Fellowship“ verbundenen mehrwöchigen Forschungsaufenthalt in Kiel, um sich mit den Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern des Sonderforschungsbereichs auszutauschen. 

Karl August Möbius als Namensstifter des Preises ist mit Bedacht gewählt: Der Zoologe und Ökologe entdeckte in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts in Kiel mit dem Konzept der Biozönose die gegenseitige Abhängigkeit von unterschiedlichen Lebewesen innerhalb einer Lebensgemeinschaft. Die heutigen Metaorganismus-Forschenden in Kiel und ihre Partnerinnen und Partner weltweit führen die von Möbius geschaffene Forschungsrichtung fort, indem sie das Konzept der multiorganismischen Beziehungen und seine Bedeutung für Gesundheit und Krankheit von Mensch, Tier und Pflanze weiterentwickeln. 

Mit der Ausstellung „Art of Metaorganisms“, zu der neben Forschenden des SFB 1182 auch internationale Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler beigetragen haben, möchten Douglas und ihre Kieler Kolleginnen und Kollegen ihr Thema der Öffentlichkeit in künstlerischer Interpretation vermitteln. Das Zusammenspiel von Körper und Kleinstlebewesen wird in ästhetischen und ausdrucksstarken Aufnahmen auch für fachfremde Besucherinnen und Besucher greifbar. Die Ausstellung, so hofft das Organisationsteam, soll dabei helfen, Bakterien als unverzichtbare Stütze für Gesundheit und Wohlbefinden auch des menschlichen Körpers zu verstehen. Damit ist sie eines von zahlreichen Formaten, mit denen die Forschenden des SFB 1182 zwischen Wissenschaft und Öffentlichkeit vermitteln möchten.

Über den SFB 1182
Der Sonderforschungsbereich (SFB) 1182 „Entstehen und Funktionieren von Metaorganismen“ beschäftigt sich mit der Frage, wie Pflanzen und Tiere einschließlich des Menschen gemeinsam mit hoch spezifischen Gemeinschaften von Mikroben funktionale Einheiten (Metaorganismen) bilden. Ziel des SFB ist es zu verstehen, warum und wie mikrobielle Gemeinschaften diese langfristigen Verbindungen mit ihren Wirtsorganismen eingehen und welche funktionellen Konsequenzen diese Wechselwirkungen haben. Im SFB 1182 sind insgesamt rund 70 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus fünf Fakultäten der CAU, vom GEOMAR Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel und von den Max Planck-Instituten für Evolutionsbiologie und Marine Mikrobiologie in Plön und Bremen zusammengeschlossen.

Bildmaterial steht zum Download bereit:
1. www.uni-kiel.de/download/pm/2017/2017-136-1.jpg 
Bildunterschrift: Cornell-Professorin Angela Douglas ist die erste Preisträgerin des Kieler „Möbius-Fellowships“. Links im Bild: Professor Thomas Bosch, Sprecher des SFB 1182.
Foto: Christian Urban, Universität Kiel

2. www.uni-kiel.de/download/pm/2017/2017-136-2.jpg 
Bildunterschrift: Angela Douglas wurde für ihre herausragende Forschung zu den Beziehungen von Lebewesen und Symbionten geehrt. 
Foto: Christian Urban, Universität Kiel

3. www.uni-kiel.de/download/pm/2017/2017-136-3.jpg 
Bildunterschrift: Teil der Preisverleihungszeremonie am Dienstagabend war ein Fachvortrag von Professorin Douglas über die Rolle der mikrobiellen Besiedlung des Körpers.
Foto: Christian Urban, Universität Kiel

4. www.uni-kiel.de/download/pm/2017/2017-136-4.jpg 
Bildunterschrift: Im Anschluss an die Preisverleihung eröffneten Douglas und Bosch die Ausstellung „Art of Metaorganisms“ im Zentrum Molekulare Biowissenschaften.
Foto: Christian Urban, Universität Kiel

5. www.uni-kiel.de/download/pm/2017/2017-136-5.jpg 
Bildunterschrift: In faszinierenden Bildern vermittelt die Ausstellung Einblicke in die Erforschung der wechselseitigen Beziehungen von Tieren, Pflanzen und Bakterien.
Foto: Christian Urban, Universität Kiel

Kontakt:
Prof. Thomas Bosch, 
Zoologisches Institut, CAU Kiel
Tel.: 0431-880-4170
E-Mail: tbosch@zoologie.uni-kiel.de

Weitere Informationen:
Sonderforschungsbereich 1182 „Entstehen und Funktionieren von Metaorganismen“, CAU Kiel:
www.metaorganism-research.com

Douglas Lab, Department of Molecular Biology & Genetics, Cornell University
angeladouglaslab.com/


Christian-Albrechts-Universität zu Kiel
Presse, Kommunikation und Marketing, Dr. Boris Pawlowski, Text: Christian Urban 
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Podiumsdiskussion auf der Hannover Messe: „Spitzenforschung als Innovationsmotor in Deutschland“

28.04.2017


Fotostrecke zur Hannover Messe auf flickr

Immer mehr technische und soziale Innovationen kommen aus dem kreativen Umfeld von Hochschulen, Universitäten und Forschungseinrichtungen. Am Dienstag, 25. April, diskutierte Professor Lutz Kipp, Präsident der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU), auf der Hannover Messe mit Fachleuten über „Spitzenforschung als Innovationsmotor in Deutschland“ und die neue Exzellenzstrategie des Bundes und der Länder. Auf dem CAU-Stand in der Halle 2, „Research & Technology“ stellte Kipp gemeinsam mit den Vertretern der vier Forschungsschwerpunkte an der Universität Kiel einem intenationalen Publikum den Kieler Weg der Spitzenforschung vor.

Der Kieler Weg zeichnet sich durch ein hohes Maß an transdisziplinärer Forschung aus. Dabei arbeiten Forschende nicht allein über Fächergrenzen hinweg. „Naturwissenschaften und Kulturwissenschaften interagieren vielmehr auch intensiv miteinander“, lobte der Sprecher des Kieler Forschungsschwerpunktes Gesellschaft, Umwelt und Kultur im Wandel Professor Lutz Käppel. In Kiel sei die Planung von Wissenschaft ein Gemeinschaftsprojekt, betonte Kipp. Dafür werde ein komplexes Verständnis von den Dingen benötigt. "Dieses komplexe Verständnis und neue wissenschaftliche Lösungsansätze zum Beispiel in Form technologischer Neuerungen bedürfen jedoch eines besonderen soziologischen, kulturellen oder psychologischen Verständnisses“, ergänzte der Sprecher des lebenswissenschaftlichen Schwerpunktes Professor Thomas Bosch. „Ob Technologie, Medizin, Energie oder Klimawandel: Interdisziplinarität braucht einen langen Atem“, stellte Professor Rainer Adelung, Sprecher des Kieler Forschungsschwerpunktes Nano- und Oberflächenforschung fest. Der Vertreter des meereswissenschaftlichen Schwerpunktes, Professor Martin Visbeck, mahnte: „Wissenschaft ist Vielsprachigkeit. Universität schafft Spezialsprachen. Im Gegenzug muss eine universelle Wissenschaftssprache hergestellt werden. Nur so können wir Antworten auf die großen Fragen der Zeit finden. Dafür braucht es vor allem eines: Kommunikation. Exzellenzcluster sind dafür ein guter und erprobter Weg.“ Erfolgreiche Spitzenforschung brauche außerdem Glaubwürdigkeit, verlässliche Strukturen und gute Lösungsansätze für Fragen mit gesellschaftlicher Relevanz, betonte Bosch.

Im Anschluss beleuchteten Sophia Hatzelmann vom Verband deutscher Unternehmerinnen (VdU), der Berliner Staatssekretär für Wissenschaft und Forschung Steffen Krach und Jean-François Ricci, Campus Development Manager der École Polytechnique Fédérale de Lausanne (EPFL), mit Universitätspräsident Kipp, wie das ideale Zusammenspiel zwischen Wissenschaft, Wirtschaft und Politik für mehr Innovation und Beschäftigung gelingen kann.
„Der Mittelstand war und ist der wichtigste Innovationsträger der deutschen Wirtschaft. Wir brauchen einen besseren Kontakt und einen unbürokratischen Transfer zwischen Spitzenforschung und kleinen und mittelständischen Unternehmen. Denn nur so sind diese Unternehmen auch in Zukunft der Schlüssel für den Erfolg der Wirtschaft in Deutschland“, betonte Hatzelmann. Innovationskapital bereitzustellen, zum Beispiel zur Finanzierung von Stiftungsprofessuren, sei für kleine und mittelgroße Unternehmen schwierig. Vielen gehe es derzeit zwar sehr gut. Bestimmte Geschäftsmodelle seien jedoch bedroht. „Anlagenbau, Mobilität oder Energie sind Bereiche, die noch gut verdienen, aber schnell unter Druck geraten könnten“, warnte Hatzelmann. Es brauche daher dringend neue Geschäftsmodelle. Gute Unternehmen würden dies erkennen und entsprechend handeln.

Für Steffen Krach, Staatssekretär für Wissenschaft und Forschung in Berlin, hat „der Exzellenzwettbewerb eine große Dynamik im Wissenschaftssystem insgesamt ausgelöst.“ Mit dem Konzept „Brain City Berlin“ werden Wissenschaft und Forschung noch deutlicher zum Markenzeichen Berlins – als Ausdruck der Leistungsfähigkeit der Stadt und einer innovativen Wissensmetropole Berlin. Organisatorischer Fixpunkt sei in Berlin neben einem neuen Wissenschaftsstadtteil Adlershof die Einsteinstiftung als Finanzierungsstruktur für Spitzenforschung. In diesem Programm werden ein Euro private Investition vom Land Berlin um je 50 Cent ergänzt: „So sind jüngst 50 Juniorprofessuren im Bereich der Digitalisierung entstanden“. Krach regte außerdem an, flächendeckend Vizepräsidenten für den Technologietransfer an Hochschulen zu installieren. So könnten noch mehr Startups entstehen. Berlin sei inzwischen Startup-Hautstadt. Kapital sei genügend vorhanden. „Es braucht aber neue Konzepte für die kritische Phase nach drei bis fünf Jahren“, sagte der Berliner Wissenschaftsstaatssekretär.

Den Blick von außen brachte Jean-François Ricci, Campus Development Manager der Schweizer École Polytechnique Fédérale de Lausanne (EPFL), in die Diskussion ein: „Wissenschaft und Technologie spielen eine immer wichtigere Rolle für die wirtschaftliche Entwicklung von Regionen. Sie werden immer komplexer und zunehmend international. Eine internationale Gesellschaft muss deshalb die Grenzen ihres Wissens unermüdlich erweitern, denn aus diesem Wissen entsteht Innovation. Wissenschaft ist ihrem Wesen nach global.“
Die Unabhängigkeit der Wissenschaft, die wissenschaftliche Freiheit, so der Schweizer, dürfe das allerdings nicht berühren.

Damit sich die Universitäten der Wirtschaft besser öffnen können, braucht es Orte, an denen dieser Austausch stattfinden kann. In Kiel wäre dafür ein Kongresszentrum auf dem Uni-Campus denkbar, überlegte Kipp. Denkbar seien auch neue Veranstaltungsformen wie TED-Talks oder Wissenschafts-Slams. "Nach wie vor gehen viele Unternehmen nicht in Universitäten, wenn es um Innovationen geht“, stellte Hatzelmann fest. Universitäten sollten sich deshalb ruhig öffnen: „Wir brauchen Orte, an denen Wirtschaft und Wissenschaft im engen Alltagskorsett in Kontakt kommen können. Kurze knappe Informationen sind uns dabei wichtig. Denn Zeit ist für uns Geld.“

„Damit wir in der neuen Exzellenzstrategie des Bundes und Länder weiter erfolgreich sein können, ist es für uns wichtig zu erfahren, welche Erwartungen Wirtschaft und Politik an das System Wissenschaft haben. Dieser Themenabend hat uns in dieser Hinsicht viele wertvolle Einsichten und Ideen verschafft. Das verdanken wir den sehr engagierten und fundierten Beträgen unserer Gäste“, fasste CAU-Präsident Kipp einen rundum gelungenen Abend zusammen.

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Podiumsdiskussion zur Exzellenz hoch 4 mit den Vertretern der Forschungsschwerpunkte (von links nach rechts): Heike Schmoll, Moderation, Thomas Bosch, KLS, Rainer Adelung, KiNSIS, Martin Visbeck, KMS, Lutz Käppel, SECC, Lutz Kipp, Präsident.
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Lutz Kipp präsentiert den Kieler Weg der Spitzenforschung auf der Hannover Messe 2017.
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Podiumsdiskussion zur Spitzenforschung als Innovationsmotor (von links nach rechts): Heike Schmoll, Sophia Hatzelmann, Steffen Krach, Jean-François Ricci, Lutz Kipp.
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Christian-Albrechts-Universität zu Kiel
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Kieler Evolutionsforschung auf der Hannover Messe 2017

26.04.2017

Kieler Forschende präsentieren ihr Konzept der „Translationalen Evolutionsforschung“

Am heutigen Montag, 24. April, startete in der niedersächsischen Landeshauptstadt die Hannover Messe 2017. Erstmals ist dort auch die Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU) mit einem eigenen Stand in der Halle 2, „Research & Technology“, vertreten: Noch bis zum 28. April präsentiert sie ihre vier Forschungsschwerpunkte. Der lebenswissenschaftliche Schwerpunkt „Kiel Life Science“ (KLS) stellte zum Messeauftakt am Montag, 24. April, das „Kiel Evolution Center“ (KEC) auf der Messe vor. Expertinnen und Experten des KEC berichteten dem interessierten Fachpublikum vom Kieler Konzept der „Translationalen Evolutionsforschung zur Lösung gesellschaftlicher Probleme“. Dr. Olivia Roth (GEOMAR) und Professor Hinrich Schulenburg (CAU) diskutierten mit Publikum und Moderator Jan-Martin Wiarda, Wissenschaftsjournalist aus Berlin, über das Anwendungspotenzial evolutionärer Prinzipien in Gesundheit, Umwelt und Landwirtschaft.

So verdeutlichten sie, dass zum Beispiel die Ausbreitung Antibiotika-resistenter Keime, die Übernutzung schwindender Fischbestände oder Ernteeinbußen durch Pflanzenschädlinge eine gemeinsame Ursache haben können: Der Mensch greift durch sein Handeln in die natürliche Selektion ein und beeinflusst damit evolutionäre Prozesse. Das Ergebnis sind häufig stark negative Langzeitfolgen, denen die Kieler Forschenden durch eine stärkere Berücksichtigung der Evolution in Forschung und Anwendung begegnen möchten. „Evolution trägt zentral zu den aktuellen Problemen bei, wird bei der Entwicklung von neuen Maßnahmen aber nur selten berücksichtigt. Das wollen wir ändern, denn nur so können wir nachhaltige Lösungsansätze finden“, bekräftigte Professor Hinrich Schulenburg, Sprecher des „Kiel Evolution Center“, in Hannover.

Neben dieser Diskussionsrunde gestaltete das KEC zudem den Messestand des lebenswissenschaftlichen Forschungsschwerpunkts mit: Die gesellschaftliche Relevanz der Translationalen Evolutionsforschung wird darin anhand anschaulicher Beispiele aus Medizin, Umwelt und Landwirtschaft deutlich. Zudem stellten sich Expertinnen und Experten des KEC vor Ort den Fragen des Messepublikums und sorgten für Sichtbarkeit ihres Forschungskonzepts und des Wissenschaftsstandorts Kiel als bundesweit einzigartiger Schwerpunkt in der Evolutionsforschung.

Die Exponate des Forschungsschwerpunktes „Kiel Life Science“ sind über die gesamte Messewoche zu erleben. Das vollständige Programm der Kieler Präsentation bei der Hannover Messe vom 24. bis 28. April 2017 finden Sie hier:

www.uni-kiel.de/hannovermesse
www.hannovermesse.de/aussteller/christian-albrechts-universitaet-zu-kiel/P412512

Den Stand der Universität Kiel finden Sie in Halle 2, C07
https://www.uni-kiel.de/hannovermesse/de/hallenplan

Über das KEC
Das „Kiel Evolution Center“ (KEC) als interaktive Wissenschaftsplattform an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU) setzt sich zum Ziel, Evolutionsforscherinnen und -forscher in der Region Kiel besser zu koordinieren. Daneben sollen unter dem Schlüsselbegriff „Translationale Evolutionsforschung“ gezielt Brücken zwischen Grundlagenforschung und Anwendung geschlagen werden. Neben der Förderung der Wissenschaft stehen ausdrücklich auch Lehre und Öffentlichkeitsarbeit im Fokus des „Kiel Evolution Center“. Daran beteiligt sind neben der CAU auch Forschende vom GEOMAR Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel, dem Max-Planck-Institut für Evolutionsbiologie in Plön (MPI EB) und dem Forschungszentrum Borstel (FZB), Leibniz-Zentrum für Medizin und Biowissenschaften.

Es stehen Fotos/Materialien zum Download bereit:
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Bildunterschrift: Zum Messeauftakt in Hannover präsentierten Forschende des „Kiel Evolution Center“ (KEC) das Konzept der „Translationalen Evolutionsforschung“.
Foto: Christian Urban, Universität Kiel

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Bildunterschrift: Dr. Olivia Roth (GEOMAR) und Professor Hinrich Schulenburg (CAU) diskutierten mit Publikum und Moderator Jan-Martin Wiarda über das Anwendungspotenzial der Evolutionsforschung.
Foto: Christian Urban, Universität Kiel

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Bildunterschrift: Dr. Olivia Roth (GEOMAR) hob die evolutionäre Bedeutung der Schwangerschaft für Mensch und Tier hervor.
Foto: Christian Urban, Universität Kiel

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Bildunterschrift: Professor Hinrich Schulenburg (CAU) verdeutlichte, wie die Evolutionsforschung in Zukunft zur Lösung der Antibiotikakrise beitragen könnte.
Foto: Christian Urban, Universität Kiel

Kontakt:
Prof. Hinrich Schulenburg
Sprecher „Kiel Evolution Center“ (KEC), CAU Kiel
Tel.: 0431-880-4141
E-Mail: hschulenburg@zoologie.uni-kiel.de

Weitere Informationen:
Forschungszentrum „Kiel Evolution Center“, CAU Kiel:
www.kec.uni-kiel.de

Forschungsschwerpunkt Kiel Life Science, CAU Kiel:
www.kls.uni-kiel.de
 

Christian-Albrechts-Universität zu Kiel
Presse, Kommunikation und Marketing, Dr. Boris Pawlowski
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Twitter: ► www.twitter.com/kieluni, Facebook: ► www.facebook.com/kieluni, Instagram: ► www.instagram.com/kieluni
Text / Redaktion: ► Christian Urban

TV-Beitrag: Schleswig-Holstein 18:00

25.03.2015

Genforscher an der Universität Kiel unterstützen das UKSH im Kampf gegen Krankheiten. Auch den multiresistenten Keim aus dem UKSH konnten sie untersuchen und genauer bestimmen.

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Kieler Lebenswissenschaften auf der Hannover Messe 2017

21.04.2017

Kiel Life Science präsentiert lebenswissenschaftliche Spitzenforschung auf der weltgrößten Industriemesse

Wenn am kommenden Montag, 24. April, die Hannover Messe in der niedersächsischen Landeshauptstadt beginnt, betritt die Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU) mit ihrem dortigen Messeauftritt Neuland: Erstmals präsentieren sich die vier CAU-Forschungsschwerpunkte Lebenswissenschaften, Nanowissenschaften und Oberflächenforschung, Meereswissenschaften und Kultureller Wandel dem Publikum der größten Industriemesse der Welt. Der lebenswissenschaftliche Forschungsschwerpunkt „Kiel Life Science“ (KLS) trägt mit einem attraktiven Programm aus Exponaten und Vorträgen dazu bei, Kieler Spitzenforschung und ihre Schnittstellen zu Gesellschaft und Anwendung darzustellen.

KLS-Sprecher Professor Thomas Bosch betont: „Ziel unserer Forschung ist es, die Entstehung gesunder und kranker Prozesse verschiedenster Lebewesen im Zusammenspiel mit ihrer Umwelt zu verstehen. Daraus hoffen wir, in Zukunft neue Optionen für Prophylaxe und Therapie abzuleiten. In Hannover möchten wir präsentieren, wie unsere stark interdisziplinär ausgerichtete Forschungsarbeit künftig zur Lösung grundlegender Probleme in Gesundheit, Umwelt und Ernährung beitragen wird.“

Als Vertreterinnen und Vertreter der Kieler Lebenswissenschaften diskutieren zum Auftakt des CAU-Messeauftritts in der Halle 2, „Research & Technology“, Forschende des „Kiel Evolution Center“ (KEC): Unter dem Titel „Translationale Evolutionsforschung zur Lösung gesellschaftlicher Probleme“ zeigen Dr. Olivia Roth (GEOMAR) und Professor Hinrich Schulenburg (CAU) am Montag um 10 und nochmals um 12 Uhr auf, wie die Erforschung und Anwendung evolutionärer Prinzipien dabei helfen können, die Ausbreitung Antibiotika-resistenter Keime oder die Übernutzung schwindender Fischbestände zu bekämpfen.

Insgesamt präsentiert „Kiel Life Science“ in Dialogveranstaltungen und mit verschiedenen Exponaten exemplarische Einblicke aus verschiedenen Bereichen der lebenswissenschaftlichen Spitzenforschung an der schleswig-holsteinischen Landesuniversität. Dazu zählt unter anderem das Exponat „Perspektive Mikrobiom“, das die Bedeutung der Erforschung der mikrobiellen Besiedlung des menschlichen Körpers hervorhebt: Ziel des von Studierenden der Muthesius Kunsthochschule gemeinsam mit dem Exzellenzcluster Entzündungsforschung entwickelten Bakterien-Selbsttests ist es, die Diagnostik von Mikroorganismen im menschlichen Körper künftig für eine individuelle Krankenversorgung zu nutzen. Vorgestellt wird außerdem der Prototyp der mobilen Medizin-Anwendung „eHealth-App: Tagesaktuellen Gesundheitsstatus per Smartphone erfassen“. Diese Smartphone-Anwendung soll künftig medizinische Daten im alltäglichen Leben von Patientinnen und Patienten erheben und zielt damit auf die Entwicklung präziserer Behandlungsansätze bei verschiedenen schwerwiegenden Erkrankungen ab.

Folgende repräsentative Leitthemen stellt der Forschungsschwerpunkt auf der Hannover Messe beispielsweise vor: die Übertragung der Forschungsergebnisse vom Labor bis hin zum Krankenbett, die Erforschung des menschlichen Mikrobioms in Gesundheit und Krankheit oder der Einfluss evolutionärer Prozesse auf Umwelt und Gesundheit. Im Mittelpunkt steht dabei die individualisierte Medizin, deren Ziel eine an individuellen Voraussetzungen und Bedürfnissen der Patientinnen und Patienten orientierte Krankenversorgung ist. Insgesamt hoffen die Kieler Lebenswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler, vielfältige Einblicke in ihre exzellente Forschungsarbeit gewähren und so die Bedeutung der Spitzenforschung für Gesellschaft und Innovation hervorheben zu können.

Das vollständige Programm der Kieler Präsentation bei der Hannover Messe vom 24. bis 28. April 2017 finden Sie hier:
www.uni-kiel.de/hannovermesse

www.hannovermesse.de/aussteller/christian-albrechts-universitaet-zu-kiel

Den Stand der Universität Kiel finden Sie in Halle 2, C07
www.uni-kiel.de/hannovermesse/de/hallenplan

Über „Kiel Life Science“:
Das interdisziplinäre Zentrum für angewandte Lebenswissenschaften – „Kiel Life Science“ (KLS) – vernetzt an der CAU Forschungen aus den Agrar- und Ernährungswissenschaften, den Naturwissenschaften und der Medizin. Es bildet einen von vier Forschungsschwerpunkten an der Universität Kiel und will die zellulären und molekularen Prozesse besser verstehen, mit denen Lebewesen auf Umwelteinflüsse reagieren. Im Mittelpunkt der Forschung stehen Fragen, wie sich landwirtschaftliche Nutzpflanzen an spezielle Wachstumsbedingungen anpassen oder wie im Zusammenspiel von Genen, dem individuellen Lebensstil und Umweltfaktoren Krankheiten entstehen können. Gesundheit wird dabei immer ganzheitlich im Kontext der Evolution betrachtet. Unter dem Dach des Forschungsschwerpunkts sind derzeit rund 80 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus 40 Instituten und sechs Fakultäten der CAU als Vollmitglieder versammelt.

Es stehen Fotos/Materialien zum Download bereit:
www.uni-kiel.de/download/pm/2017/2017-118-1.jpg
Bildunterschrift: Der Forschungsschwerpunkt „Kiel Life Science“ stellt seine Leitthemen in Hannover auch in Form einer interaktiven digitalen Präsentation vor.
Grafik: KLS, Universität Kiel

www.uni-kiel.de/download/pm/2017/2017-118-2.jpg
Bildunterschrift: Eines der Messe-Exponate: Mit dem Selbsttest „Perspektive Mikrobiom“ lassen sich Mikroorganismen im menschlichen Körper bestimmen.
Copyright: Yannick Kaiser/studioungleich.de

Kontakt:
Prof. Thomas Bosch
Zoologisches Institut, CAU Kiel
Tel.: 0431-880-4170
E-Mail: tbosch@zoologie.uni-kiel.de

Weitere Informationen:
Forschungsschwerpunkt „Kiel Life Science“, CAU Kiel
www.kls.uni-kiel.de

„Kiel Evolution Center“, CAU Kiel
www.kec.uni-kiel.de

Exzellenzcluster Entzündungsforschung:
inflammation-at-interfaces.de

Christian-Albrechts-Universität zu Kiel
Presse, Kommunikation und Marketing, Dr. Boris Pawlowski
Postanschrift: D-24098 Kiel, Telefon: (0431) 880-2104, Telefax: (0431) 880-1355
E-Mail: ► presse@uv.uni-kiel.de, Internet: ► www.uni-kiel.de
Twitter: ► www.twitter.com/kieluni, Facebook: ► www.facebook.com/kieluni, Instagram: ► www.instagram.com/kieluni
Text / Redaktion: ► Christian Urban

Faszinierende Errungenschaften aus 350 Jahren: Medizinische Fakultät zeigt Jubiläumsausstellung

25.03.2015

Unterschiedliche Medienstationen machen die „Universitätsmedizin Kiel 350“ zu einem echten Erlebnis. Foto/Copyright: Birgit Rautenberg/CAU

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Kiel Life Science auf der Hannover Messe 2017

12.04.2017

Auf der Hannover Messe präsentieren die Kieler Lebenswissenschaften in Dialogveranstaltungen und mit verschiedenen Exponaten exemplarische Einblicke aus der lebenswissenschaftlichen Spitzenforschung an der schleswig-holsteinischen Landesuniversität. Leitthemen sind: Die Translation von Forschungsergebnissen vom Labor bis hin zum Krankenbett, die Erforschung des menschlichen Mikrobioms in Gesundheit und Krankheit sowie der Einfluss evolutionärer Prozesse auf die Entstehung und Behandlung von Krankheiten. Im Mittelpunkt steht zudem die individualisierte Medizin, deren Ziel eine an individuellen Voraussetzungen und Bedürfnissen der Patientinnen und Patienten orientierte Krankenversorgung ist.

Weitere Informationen: KLS auf der Hannover Messe

Gesamtprogramm der CAU

CAU auf der Website der Hannover Messe

 

 

Emeritierter Kieler Pathologe erhält Deutschen Krebspreis

25.03.2015

Zu den renommiertesten Auszeichnungen in der deutschen Krebsmedizin zählt der Deutsche Krebspreis. In der Sparte „Klinische Forschung“ ging diese hohe Auszeichnung in diesem Jahr an Professor Günter Klöppel, Emeritus der Medizinischen Fakultät der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU). Der Preis wurde ihm gestern (Mittwoch, 18. März) anlässlich des 18. Internationalen Kongresses der Arbeitsgemeinschaft Experimentelle Krebsforschung (AEK) in Heidelberg verliehen.

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Podiumsdiskussion „Exzellenz4“

12.04.2017

Kieler Kurs der Spitzenforschung wird auf der Hannover Messe vorgestellt

Vier Mal Spitzenforschung aus Kiel: Die Vertreter der Forschungsschwerpunkte Lebenswissenschaften, Nanowissenschaften und Oberflächenforschung, Meereswissenschaften und Kultureller Wandel an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU) kommen am Dienstag, 25. April, um 15.30 Uhr auf der Hannover Messe zusammen. Gemeinsam skizzieren sie dort auf dem CAU-Stand in der Halle 2, Research & Technology, den Kieler Weg der Spitzenforschung. „Seit ihrer Gründung im Jahr 1665 hat sich die CAU Stück für Stück in eine Universität der verbundenen Wissenschaftskulturen entwickelt. Über bewährte Partnerschaften mit außeruniversitären Forschungseinrichtungen sind über die Jahre unsere vier Forschungsschwerpunkte entstanden. Sie vereinen heute die wissenschaftliche Exzellenz der Fakultäten in sich. Jetzt beginnt eine neue Phase, in der sie neue dynamische Schnittstellen zwischen den Natur-, Sozial-, Technischen und Geisteswissenschaften schaffen und leben“, beschreibt CAU-Präsident Professor Lutz Kipp die Strategie, mit der aus sich die Kieler Universität für die neue Phase der Exzellenzstrategie des Bundes und der Länder positioniert.

Auf der Hannover Messe diskutiert Kipp mit den Sprechern der Kieler Forschungsschwerpunkte Professor Rainer Adelung (Nanowissenschaften und Oberflächenforschung), Professor Thomas Bosch (Lebenswissenschaften), Professor Lutz Käppel (Kultureller Wandel) und Professor Martin Visbeck (Meereswissenschaften) über Aspekte, die für den Wissenschaftsstandort Kiel und Norddeutschland in Zukunft immer bedeutsamer werden. Dabei geht es unter anderem um die vertiefte interdisziplinäre Zusammenarbeit über bestehende Schwerpunkte hinweg, Big Data und Digitalisierung oder die gesellschaftliche Relevanz von Forschungsergebnissen. Der Besuch der Veranstaltung ist für Besucherinnen und Besucher der Hannover Messe kostenfrei.

Das Wichtigste in Kürze:
Was: Podiumsdiskussion „Exzellenz4“ auf der Hannover Messe 2017
Wann: Dienstag, 25.04.2017, 15:30 Uhr
Wo: Hannover Messe, Halle 2, Research & Technology, Messestand C07,
30521 Hannover

Informationen zum Programm unter:
www.uni-kiel.de/hannovermesse

Es stehen Fotos/Materialien zum Download bereit:
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Bildunterschrift: CAU-Präsident Professor Lutz Kipp spricht auf der Hannover Messe mit den Sprechern der Kieler Forschungsschwerpunkte über den Wissenschaftsstandort Kiel.
Foto/Copyright: Axel Schön, CAU

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Bildunterschrift: Professor Rainer Adelung ist Sprecher des Kieler Forschungsschwerpunktes Nanowissenschaften und Oberflächenforschung.
Foto/Copyright: pur.pur, CAU

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Bildunterschrift: Professor Thomas Bosch ist Sprecher des Kieler Forschungsschwerpunktes Lebenswissenschaften.
Foto/Copyright: Tebke Böschen, CAU

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Bildunterschrift: Professor Lutz Käppel ist Sprecher des Kieler Forschungsschwerpunktes Gesellschaft, Umwelt, Kultur im Wandel.
Foto: privat

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Bildunterschrift: Professor Martin Visbeck ist Sprecher des Kieler Exzellenzclusters „Ozean der Zukunft“. Copyright: GEOMAR


 

IMPRS Evolutionary Biology: 10 PhD positions and fellowships

03.04.2017

The International Max Planck Research School for Evolutionary Biology is offering up to 10 PhD positions and fellowships.

The graduate school is dedicated to highest level of research and training in all areas of contemporary Evolutionary Biology. It is a joint initiative of the Max Planck Institute for Evolutionary Biology, Kiel University and the GEOMAR Helmholtz Center for Ocean Research Kiel. The school offers an internationally competitive research environment with state of art facilities. The participating groups are working on a broad variety of scientific topics including molecular, behavioral, theoretical and organismal approaches.

The graduate program starts with a rotation period of three months followed by a PhD project of three years including seminars, courses and workshops. The language of the graduate school is English. Financial support is provided throughout the program.


To obtain further information about our PhD program and application details (only online application possible), please visit our website at http://www.evolbio.mpg.de/imprs.
Well-motivated and highly-qualified students from all countries are welcome to apply. A Master of Science degree or a Diploma as well as a strong interest in Evolutionary Biology and flexibility in the research project are prerequisites for entering the program. We are looking forward to your online application for a PhD project in the beautiful landscape of Northern Germany.

The deadline for applications is April 23, 2017.
The selection week will be held from June 26– 30 and
the program itself starts on September 18, 2017.

Contact:
Dr. Kerstin Mehnert,
August-Thienemann-Str. 2, 24306 Plön, Germany
email: imprs@evolbio.mpg.de phone: +49(0)4522 763 233

Learn more: http://www.evolbio.mpg.de/imprs

 

Wirte und Bakterien unter extremen Umweltbedingungen

Professor Heribert Hirt von der König-Abdullah-Universität spricht über Mikroorganismen, die Agrarpflanzen das Überleben in der Wüste ermöglichen. Foto: Christian Urban, Universität Kiel

29.03.2017

Gemeinsames Arbeitstreffen des Kieler SFB 1182 mit der saudi-arabischen Eliteuniversität KAUST 

Seit dem gestrigen Dienstag, 28. März, läuft der bilaterale Workshop „Metaorganisms in Extreme Environments“ an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU). Auf Einladung des Sonderforschungsbereichs  (SFB) 1182 „Entstehen und Funktionieren von Metaorganismen“ an der CAU ist derzeit eine Abordnung der saudi-arabischen König-Abdullah-Universität für Wissenschaft und Technologie (KAUST) zu Gast an der schleswig-holsteinischen Landesuniversität. Gemeinsam mit Kolleginnen und Kollegen des SFB 1182 erörtern sie die Bedeutung des Zusammenspiels von Lebewesen mit ihrer bakteriellen Besiedlung für das Leben unter extremen Umweltbedingungen. Ziel der Forschenden ist es, sich über neueste Ergebnisse auf dem noch jungen Gebiet der Metaorganismus-Forschung auszutauschen und die Zusammenarbeit der Wissenschaftsstandorte zu intensivieren.

 

Vom Pflanzenbau in besonders trockener Umgebung über die Rolle mikrobieller Symbionten im Ökosystem Korallenriff bis hin zu sauerstoffarmen Lebensräumen im Meer: Die thematische Bandbreite des Arbeitstreffens unterstreicht die universelle Bedeutung des Metaorganismus-Konzepts in den Lebenswissenschaften. Neben seiner zentralen Anwendung in der Gesundheitsforschung berührt es die Gesamtheit der Lebensprozesse und ist damit ein fundamentaler Aspekt in den modernen Lebenswissenschaften. „Mikrobielles Leben dominierte unseren Planeten lange bevor sich erste höhere Lebewesen entwickeln konnten. Es bildet auch heute noch den Kontext, in dem sich das Leben insgesamt abspielt. Unsere zentrale Herausforderung ist es daher, die herausragende Rolle des symbiotischen Zusammenspiels von Organismus und Bakterien in seiner gesamten Breite und in den verschiedensten Ausprägungen zu untersuchen“, betont Professor Thomas Bosch, Sprecher des SFB 1182. 

In diesem Zusammenhang widmen sich die Forschenden von der saudi-arabischen Universität dem Metaorganismus-Prinzip in besonderer Weise: Unter dem Einfluss der vorherrschenden extremen Lebensbedingungen in ihrer Heimat beschäftigen sich die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler an der KAUST unter anderem mit der Frage, wie bakterielle Symbionten Agrarpflanzen bei der Anpassung an besonders trockene Wüstenstandorte unterstützen können. Als noch junge Eliteuniversität stellt sich die vom saudischen Königshaus geförderte Universität schwerpunktmäßig gesellschaftlichen Herausforderungen wie der Nahrungs- und Wasserversorgung einer wachsenden Weltbevölkerung oder der Verbesserung bestehender oder der Entwicklung neuer Formen der Energiegewinnung. Ausdrückliches Ziel des wissenschaftlichen Arbeitstreffens im Zentrum Molekulare Biowissenschaften (ZMB) der Uni Kiel ist auch die Vorbereitung einer künftig dauerhaften Forschungskooperation zwischen den beiden Wissenschaftsstandorten, um gemeinsam Fortschritte auf dem Gebiet der Metaorganismus-Forschung zu erzielen. 


Bildmaterial steht zum Download bereit:

1. www.uni-kiel.de/download/pm/2017/2017-090-1.jpg 
Professor Heribert Hirt von der King-Abdullah-Universität spricht über Mikroorganismen, die Agrarpflanzen das Überleben in der Wüste ermöglichen.
Foto: Christian Urban, Universität Kiel

2. www.uni-kiel.de/download/pm/2017/2017-090-2.jpg 
Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des bilateralen Workshops „Metaorganisms in Extreme Environments“ an der Uni Kiel.
Foto: Christian Urban, Universität Kiel

Kontakt:
Prof. Thomas Bosch, 
Zoologisches Institut, CAU Kiel
Tel.: 0431-880-4170
E-Mail: tbosch@zoologie.uni-kiel.de

Weitere Informationen:
Sonderforschungsbereich 1182 „Entstehen und Funktionieren von Metaorganismen“, CAU Kiel:
www.metaorganism-research.com


Christian-Albrechts-Universität zu Kiel
Presse, Kommunikation und Marketing, Dr. Boris Pawlowski, Text: Christian Urban 
Postanschrift: D-24098 Kiel, Telefon: (0431) 880-2104, Telefax: (0431) 880-1355
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Kieler Wissenschaftspreis 2017 geht an Ruth Schmitz-Streit

Professorin Ruth Schmitz-Streit, Trägerin des Wissenschaftspreises 2017 der Stadt Kiel, im Labor. Foto: Stefan Kolbe

24.03.2017

Landeshauptstadt ehrt CAU-Mikrobiologin für herausragende Leistungen

Vergangene Woche befanden die Ratsmitglieder der Landeshauptstadt über die Vergabe des Wissenschaftspreises 2017 der Stadt Kiel. Sie entschieden sich einstimmig für Ruth Schmitz-Streit, Professorin für molekulare Mikrobiologie an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU). Mit dem Wissenschaftspreis ehrt die Landeshauptstadt hervorragende wissenschaftliche Leistungen; der Preis wird alle zwei Jahre vergeben und ist mit 10.000 Euro dotiert. Die Preisverleihung erfolgt am 25. Juni in einer Feierstunde im Rathaus. Stadtpräsident Hans-Werner Tovar informierte die Preisträgerin bereits jetzt über die Entscheidung der Ratsversammlung und gratulierte ihr im Namen der Landeshauptstadt Kiel.

Ruth Schmitz-Streit forscht und lehrt seit 2004 am Institut für Allgemeine
Mikrobiologie der CAU, dem sie als Direktorin vorsteht. Ihre Forschungsarbeiten spannen einen Bogen von der Regulation des Stickstoffmetabolismus bei Bakterien und Archaeen über den Stickstoffkreislauf und die Identifizierung von neuen Wirkstoffen des Ozeans bis hin zu Untersuchungen von Wirt-Mikroorganismus-Interaktionen. Sie ist in zahlreichen Gremien und Forschungsverbünden an der Universität Kiel aktiv. Weiterhin steht sie dem Schwerpunktprogramm (SPP) 2002 „Kleine Proteine in Prokaryoten, eine unbekannt Welt“ als Sprecherin vor. Das SPP 2002 wird seit 2017 von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) finanziert. Seit wenigen Tagen bekleidet sie zudem als erste Frau die Position der Präsidentin der Vereinigung für Allgemeine und Angewandte Mikrobiologie (VAAM). Sie ist eine der größten und bedeutendsten deutschsprachigen Fachgesellschaften im Bereich der Lebenswissenschaften.

Ruth Schmitz-Streit tritt als Trägerin des Kieler Wissenschaftspreises die Nachfolge von Professor Rainer Herges an. Der Direktor des Otto Diels-Instituts für Organische Chemie an der CAU wurde 2015 ausgezeichnet. Die Landeshauptstadt verleiht ihren Wissenschaftspreis gemeinsam mit dem neu geschaffenen Innovationspreis im jährlichen Wechsel mit dem Kulturpreis. Die Kandidatinnen und Kandidaten für diese Ehrungen werden jeweils vom Kultur- und Wissenschaftssenat vorgeschlagen.

Zur Person:
Ruth Schmitz-Streit (Jahrgang 1965) studierte Biologie an der Universität Marburg und promovierte 1992 über Molybdän- und Wolframat-haltige Enzyme in methanogenen Archaeen bei Rolf Thauer. Es folgte eine zweijährige Postdoc-Zeit, in der sie an der University of California, Berkeley, im Labor von Sydney Kustu über die Regulation der Stickstofffixierung in Klebsiella pneumoniae arbeitete. 1996 kehrte sie nach Deutschland zurück an das Institut für Mikrobiologie und Genetik der Universität Göttingen und habilitierte sich 2001 bei Gerhard Gottschalk für das Fach Mikrobiologie. Von 2001 bis 2004 arbeitete Ruth Schmitz-Streit als unabhängige Gruppenleiterin und Heisenbergstipendiatin an der Universität Göttingen. Seit Oktober 2004 ist sie C4-Professorin für molekulare Mikrobiologie an der Universität Kiel.

Es stehen Fotos/Materialien zum Download bereit:
www.uni-kiel.de/download/pm/2017/2017-082-1.jpg
Bildunterschrift: Professorin Ruth Schmitz-Streit, Trägerin des Wissenschaftspreises 2017 der Stadt Kiel, im Labor.
Foto: Stefan Kolbe

www.uni-kiel.de/download/pm/2017/2017-082-2.jpg
Bildunterschrift: Die Arbeitsgruppe Schmitz-Streit, Molekularbiologie der Mikroorganismen, am Institut für Allgemeine Mikrobiologie.
Foto: AG Schmitz-Streit

Kontakt:
Prof. Ruth Schmitz-Streit
Molekularbiologie der Mikroorganismen,
Institut für Allgemeine Mikrobiologie, CAU
Telefon: 0431 880-4334
E-Mail: rschmitz@ifam.uni-kiel.de

Weitere Informationen:
Molekularbiologie der Mikroorganismen (AG Schmitz-Streit),
Institut für Allgemeine Mikrobiologie, CAU
www.mikrobio.uni-kiel.de/de/ag-schmitz-streit

Christian-Albrechts-Universität zu Kiel
Presse, Kommunikation und Marketing, Dr. Boris Pawlowski
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Text / Redaktion: ► Christian Urban

 

Genomforschung für umweltverträglichen Pflanzenschutz

28.08.2015

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Internationale Tagung „Evolutionary Genomics of Plant Pathogens“ an der Universität Kiel


Seit dem gestrigen Mittwoch, 26. August, bis Freitag, 28. August, veranstaltet die Arbeitsgruppe „Environmental Genomics“ am Botanischen Institut der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU) unter der Leitung von Professorin Eva Stukenbrock die internationale Tagung „Evolutionary Genomics of Plant Pathogens“. Rund 50 Expertinnen und Experten von etwa 20 internationalen Universitäten und Forschungseinrichtungen kommen im Zentrum für Molekulare Biowissenschaften (ZMB) zusammen, um den aktuellen Wissensstand in der Genomik von Pflanzenpathogenen, also bezüglich der Gesamtheit der Erbinformationen von Pflanzenschädlingen, zu diskutieren. Der Workshop in Kiel ist Teil einer europaweiten Initiative, die die Reduzierung des Pestizideinsatzes im Landbau durch die wissenschaftliche Weiterentwicklung des umweltverträglichen Pflanzenschutzes zum Ziel hat.
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Vereinigung für Allgemeine und Angewandte Mikrobiologie (VAAM): Ruth Schmitz-Streit wird erste Präsidentin

Auf ihrer Jahresversammlung in Würzburg wählten die VAAM-Mitglieder mit Professorin Schmitz-Streit (2.v.l.) zum ersten Mal eine Frau an ihre Spitze. Mit im Bild: VAAM-Vizepräsident Professor Zelder und Geschäftsführerin Muth (links). Foto: Dr. Anja Störik

17.03.2017

Kieler Professorin bei Jahrestagung der VAAM zur neuen Vorsitzenden gewählt

Die VAAM hat vergangene Woche auf ihrer Jahrestagung in Würzburg Ruth Schmitz-Streit, Professorin für molekulare Mikrobiologie an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU), mit großer Mehrheit zu ihrer neuen Präsidentin gewählt. Schmitz-Streit, Direktorin des Instituts für Allgemeine Mikrobiologie an der CAU, ist die erste Frau, die auf diese renommierte Position berufen wird.

Die VAAM als Vereinigung der deutschsprachigen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler mit mikrobiologischer Forschungsausrichtung ist eine der größten und bedeutendsten Fachgesellschaften im Bereich der Lebenswissenschaften. „Ich freue mich sehr, dass das Präsidentenamt der VAAM erstmals mit einer Frau besetzt ist”, bekräftigt Professor Oskar Zelder, Vizepräsident der VAAM, „mit ihren vielseitigen Forschungsinteressen wird Ruth Schmitz-Streit unsere Vereinigung erfolgreich repräsentieren." Professorin Karin Schwarz, CAU-Vizepräsidentin für Forschung, bewertet die prestigeträchtige Position: „Ruth Schmitz-Streits Ernennung zur Präsidentin der VAAM ist nicht nur eine große persönliche Auszeichnung, sondern auch eine weitere Bestätigung der erfolgreichen Arbeit am Wissenschaftsstandort Kiel.“

Mit ihrer Entscheidung votierten die VAAM-Mitglieder für eine besonders erfahrene und vielseitige Wissenschaftlerin an ihrer Spitze: Schmitz-Streits Forschungsarbeiten spannen einen Bogen von der Regulation des Stickstoffmetabolismus bei Bakterien und Archaeen über den Stickstoffkreislauf und die Identifizierung von neuen Wirkstoffen des Ozeans bis hin zu Untersuchungen von Wirt-Mikroorganismus-Interaktionen. Sie ist in zahlreichen Gremien und Forschungsverbünden an der Universität Kiel aktiv. Weiterhin steht sie dem Schwerpunktprogramm (SPP) 2002 „Kleine Proteine in Prokaryoten, eine unbekannt Welt“ als Sprecherin vor. Das SPP 2002 wird seit 2017 von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) finanziert.

Über die VAAM:
In der Vereinigung für Allgemeine und Angewandte Mikrobiologie e.V. sind etwa 3.500 mikrobiologisch orientierte Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler zusammengeschlossen. Die 1985 in Würzburg gegründete Vereinigung fördert den wissenschaftlichen Informationsaustausch und die Zusammenarbeit ihrer Mitglieder, mit dem Ziel, Forschungsergebnisse der Mikrobiologie zum Wohl der Gesellschaft und der Umwelt umzusetzen.

Zur Person:
Ruth Schmitz-Streit (Jahrgang 1965) studierte Biologie an der Universität Marburg und promovierte 1992 über Molybdän- und Wolframat-haltige Enzyme in methanogenen Archaeen bei Rolf Thauer. Es folgte eine zweijährige Postdoc-Zeit, in der sie an der University of California, Berkeley, im Labor von Sydney Kustu über die Regulation der Stickstofffixierung in Klebsiella pneumoniae arbeitete. 1996 kehrte sie nach Deutschland zurück an das Institut für Mikrobiologie und Genetik der Universität Göttingen und habilitierte sich 2001 bei Gerhard Gottschalk für das Fach Mikrobiologie. Von 2001 bis 2004 arbeitete Ruth Schmitz-Streit als unabhängige Gruppenleiterin und Heisenbergstipendiatin an der Universität Göttingen. Seit Oktober 2004 ist sie C4-Professorin für molekulare Mikrobiologie an der Universität Kiel.

Es stehen Fotos/Materialien zum Download bereit:
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Bildunterschrift: Ruth Schmitz-Streit, CAU-Professorin für molekulare Mikrobiologie, ist neue VAAM-Präsidentin.
Foto: Jürgen Haacks, Universität Kiel

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Bildunterschrift: Auf ihrer Jahresversammlung in Würzburg wählten die VAAM-Mitglieder mit Professorin Schmitz-Streit (2.v.l.) zum ersten Mal eine Frau an ihre Spitze. Mit im Bild: VAAM-Vizepräsident Professor Zelder und Geschäftsführerin Muth (links).
Foto: Dr. Anja Störiko, VAAM

Kontakt:
Prof. Ruth Schmitz-Streit
Molekularbiologie der Mikroorganismen,
Institut für Allgemeine Mikrobiologie, CAU
Telefon: 0431 880-4334
E-Mail: rschmitz@ifam.uni-kiel.de

Weitere Informationen:
Vereinigung für Allgemeine und Angewandte Mikrobiologie e.V. (VAAM):
www.vaam.de
www.facebook.com/vaam.de

Molekularbiologie der Mikroorganismen (AG Schmitz-Streit),
Institut für Allgemeine Mikrobiologie, CAU
www.mikrobio.uni-kiel.de/de/ag-schmitz-streit

Christian-Albrechts-Universität zu Kiel
Presse, Kommunikation und Marketing, Dr. Boris Pawlowski
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Text / Redaktion: ► Christian Urban

Aktuelle Trends in der Ernährungsforschung

12.05.2015

Karin Schwarz 

 Vom heutigen Dienstag, 12. Mai, bis Mittwoch, 13. Mai, veranstaltet das Institut für Humanernährung und Lebensmittelkunde im Rahmen des 350. Jubiläums der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU) das internationale Symposium „Food-Nutrition-Health“. Rund 120 Expertinnen und Experten aus Lebensmittelforschung, Ernährungswissenschaften und Medizin von etwa 20 Institutionen nehmen teil. Sie tauschen sich über aktuelle Entwicklungen rund um die Aspekte Biofunktionalität, technologische Eigenschaften und gesundheitliche Prävention von Lebensmitteln und Ernährung aus. „Das Symposium hat sich seit 2004 als ein Format für wissenschaftlichen Austausch und Dialog mit Vertreterinnen und Vertretern aus der Wirtschaft bewährt“, betont Professorin Karin Schwarz, CAU-Vizepräsidentin und Leiterin der Abteilung Lebensmitteltechnologie, die Bedeutung der Veranstaltung. Hier weiterlesen...

IMPRS bietet 15 PhD-Stellen an

14.03.2016

Die Internationale "Max Planck Research School for Evolutionary Biology" (IMPRS) schreibt 15 PhD-Stellen aus, siehe Ausschreibungstext. Die Bewerbungsfrist endet am 17. April 2016.

Weitere Informationen über die IMPRS und das Bewerbungsverfahren finden sich auf der  IMPRS-Website.

Internationale entwicklungsbiologische Trends

Klaus Sander-Preisträgerin Professorin Ruth Lehmann (2.v.l) gemeinsam mit GfE-Präsident Professor Bosch (Mitte) und der Familie des Namensgebers. Foto: Christian Urban, Universität Kiel

16.03.2017

Gemeinsame Tagung der deutschen und japanischen Gesellschaften für Entwicklungsbiologie an der Uni Kiel

Seit dem heutigen Mittwoch, 15. März, findet die gemeinsame Tagung der deutschen Gesellschaft für Entwicklungsbiologie (GfE) und der Japanese Society of Developmental Biologists (JSDB) an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU) statt. Die rund 280 internationalen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler diskutieren noch bis einschließlich Samstag über die aktuellen Entwicklungen in der lebenswissenschaftlichen Kerndisziplin der Entwicklungsbiologie. Ein Höhepunkt der diesjährigen Veranstaltung ist die Teilnahme des Nobelpreisträgers Professor Eric Wieschaus: Der US-amerikanische Entwicklungsbiologe von der Princeton University wurde für seine bahnbrechenden Arbeiten zur Embryogenese ausgezeichnet. Wieschaus wird sich in einer Feierstunde im Kieler Rathaus am Freitagabend, 17. März, in Anwesenheit des Stadtpräsidenten Hans-Werner Tovar in das Goldene Buch der Landeshauptstadt eintragen und anschließend seine neuesten Forschungsergebnisse präsentieren.

Die im zweijährigen Turnus ausgerichtete Tagung hat sich zu einem der wichtigsten Foren für entwicklungsbiologisch arbeitende Forschende aus den Bereichen der Genetik, Molekularbiologie, Medizin, Zoologie und Botanik entwickelt. Als deren Dachorganisation im deutschsprachigen Raum setzt sich die GfE zum Ziel, die entwicklungsbiologische Forschung und deren Darstellung zu fördern und zu koordinieren. „In diesem Jahr dreht sich alles um die Fortschritte in der Entwicklungsbiologie in Japan und Deutschland. Forschende beider Nationen haben für viele wichtige Impulse auf unserem Gebiet gesorgt, dafür zollen wir insbesondere den japanischen Kolleginnen und Kollegen großen Respekt. Gleichzeitig sind wir stolz, ihnen unsere Erfolge am Spitzenforschungsstandort Kiel präsentieren zu können“, betont Professor Thomas Bosch, GfE-Präsident und Sprecher des Forschungsschwerpunkts “Kiel Life Science” an der CAU.

In insgesamt sechs Themenbereichen beleuchtet die Veranstaltung verschiedene aktuelle Aspekte der Entwicklungsbiologie von der Stammzellenforschung über die Entwicklung des Nervensystems bis hin zur Rolle der Umwelt einschließlich der Mikroben bei entwicklungsbiologischen Prozessen. Im Rahmen ihrer Tagungen ehrt die GfE zudem besonders verdiente Mitglieder: Am Donnerstag wird der mit 10.000 Euro dotierte Klaus Sander-Preis an die US-amerikanische Zellbiologin Ruth Lehmann vergeben, mit dem die Gesellschaft das Lebenswerk der Professorin von der New York University würdigt. An den Nachwuchs in der entwicklungsbiologischen Forschung richtet sich der sogenannte “Young Investigator’s Lunch” am Freitagmittag. Bei diesem gemeinsamen Mittagessen können sich junge Forschende mit Vertreterinnen und Vertretern der nationalen Forschungsförderung über Karrierewege und Finanzierungsmodelle austauschen. Weiterhin feiert die japanische Partnerorganisation JSDB beim Festakt im Kieler Rathaus am Freitagabend in Anwesenheit des japanischen Generalkonsuls Takao Anzawa gemeinsam mit ihren internationalen Kolleginnen und Kollegen ihr 50-jähriges Bestehen.

Einen weiteren wichtigen inhaltlichen Akzent liefert der seit Anfang 2016 an der CAU bestehende Sonderforschungsbereich (SFB) 1182 „Entstehen und Funktionieren von Metaorganismen“: Der dritte Tag der Konferenz widmet sich schwerpunktmäßig dem Einfluss ökologischer und evolutionärer Faktoren auf die Entwicklungsprozesse des Lebens. Diese Einflussgrößen sind von besonderer Bedeutung für die Arbeit des neuen SFBs: Um das Zusammenspiel von Lebewesen mit ihren mikrobiellen Symbionten besser zu verstehen, ist die Berücksichtigung von Evolution und Ökologie von entscheidender Wichtigkeit. Auf diesem Weg zielen die Forschenden des SFB 1182 darauf ab, die hochkomplexen Wechselwirkungen von Lebewesen, Mikroorganismen und Umwelt als Schlüssel zu Gesundheit oder Krankheit besser zu verstehen.

Über die GfE:
Die Gesellschaft für Entwicklungsbiologie e.V. (GfE) wurde 1975 gegründet und ist ein Zusammenschluss von entwicklungsbiologisch arbeitenden Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern des deutschen Sprachraums. Neben der Durchführung wissenschaftlicher Tagungen unterstützt die GfE die Aktivitäten ihrer Mitglieder, zum Beispiel mit Workshops oder Symposien. Im zweijährigen Rhythmus findet zudem die GfE School statt, die die Förderung von Master-Studierenden, Promovierenden und jungen Postdocs zum Ziel hat. Aus Mitteln privater Stiftungen vergibt die GfE Wissenschaftspreise für herausragende Leistungen auf dem Gebiet der Entwicklungsbiologie. Die GfE ist Mitglied der International Society of Developmental Biologists (ISDB). Die Gesellschaft besteht zurzeit aus 380 Mitgliedern in Deutschland, Österreich und der Schweiz.


Es stehen Fotos/Materialien zum Download bereit:

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Rund 280 Entwicklungsbiologinnen und –biologen sind zur
deutsch-japanischen Tagung an der CAU zusammengekommen.
Foto: Christian Urban, Universität Kiel

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GfE-Präsident Professor Thomas Bosch begrüßt die japanischen Kolleginnen und Kollegen und internationalen Teilnehmenden in Kiel.
Foto: Christian Urban, Universität Kiel

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Der Präsident der japanischen Entwicklungsbiologie-Gesellschaft JSDB, Professor Naoto Ueno, lobt die Vorteile des internationalen wissenschaftlichen Austauschs.
Foto: Christian Urban, Universität Kiel

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Zum Auftakt der Tagung spricht Professorin Janet Rossant von der Universität Toronto über die Entwicklung der Pluripotenz in menschlichen Embryonen.
Foto: Christian Urban, Universität Kiel

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Klaus Sander-Preisträgerin Professorin Ruth Lehmann (2.v.l) gemeinsam mit GfE-Präsident Professor Bosch (Mitte) und der Familie des Namensgebers. Foto: Christian Urban, Universität Kiel

Kontakt:
Prof. Thomas Bosch
Tagungsleiter GfE/JSDB-Konferenz 2017,
Zoologisches Institut, CAU Kiel
Tel.: 0431-880-4170
E-Mail: tbosch@zoologie.uni-kiel.de

Weitere Informationen:
Tagungs-Website:
www.gfe-meeting.de/

Gesellschaft für Entwicklungsbiologie e.V.:
www.vbio.de/der_vbio/fachgesellschaften/gfe_entwicklungsbiologie/index_ger.html

Japanese Society of Developmental Biologists (JSDB):
www.jsdb.jp/

Sonderforschungsbereich 1182 „Entstehen und Funktionieren von Metaorganismen“, CAU Kiel:
www.metaorganism-research.com

Forschungsschwerpunkt „Kiel Life Science“, CAU Kiel
www.kls.uni-kiel.de

Christian-Albrechts-Universität zu Kiel
Presse, Kommunikation und Marketing, Dr. Boris Pawlowski
Postanschrift: D-24098 Kiel, Telefon: (0431) 880-2104, Telefax: (0431) 880-1355
E-Mail: ► presse@uv.uni-kiel.de, Internet: ► www.uni-kiel.de
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Text / Redaktion: ► Christian Urban

Estlands Staatspräsident zu Gast am Zentrum für Molekulare Biowissenschaften (ZMB)

20.05.2015

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Estnischer Staatsbesuch im ZMB.
Foto: Christian Urban, Uni Kiel

Genau eine Woche, nachdem die Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU) den israelischen Präsidenten Reuven Rivlin begrüßen durfte, besuchte nun sein estnischer Amtskollege, Staatspräsident Toomas Hendrik Ilves, die schleswig-holsteinische Landeshauptstadt. Begleitet wurde er unter anderem von der estnischen Botschafterin in Deutschland, Kaja Tael. Der Staatsbesuch auf Einladung von Bundespräsident Joachim Gauck stand in Kiel ganz im Zeichen der Wissenschaft, Mittelpunkt des Aufenthalts an der Universität Kiel war der Besuch des Präsidenten im Zentrum für Molekulare Biowissenschaften (ZMB).Hier weiterlesen...

Neuer Leibniz-Campus zur Erforschung von Lungenkrankheiten bewilligt

18.03.2016

- Gemeinsame Presseinformation -

Diese Woche hat es in sich: Gleich drei WissenschaftsCampi richtet die Leibniz-Gemeinschaft am Universitätsstandort Kiel ein. Das hat der Senat der Leibniz-Gemeinschaft gestern (Donnerstag, 17. März) in Berlin entschieden. Mit dabei ist das neue evolutionsmedizinische Zentrum „Evolutionary Medicine of the Lung“ (EvoLUNG). Als erste Einrichtung ihrer Art in Deutschland erhält EvoLUNG in den kommenden vier Jahren (2016 bis 2020) eine Förderung von rund 4 Millionen Euro. Das Land Schleswig-Holstein trägt eine halbe Million Euro zur Finanzierung des vom Forschungszentrum Borstel (FZB), der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU) und dem Max-Planck-Institut für Evolutionsbiologie in Plön (MPI-EB) getragenen Vorhabens bei. Weiter lesen...

Lebenswissenschaften in Kiel und Tartu arbeiten zusammen

10.02.2017

CAU setzt vereinbarte Kooperation der Wissenschaftsstandorte in die Praxis um

Am gestrigen Donnerstag, 9. Februar, trafen sich Forschende der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU) mit Kolleginnen und Kollegen der estnischen Universität Tartu zu einem gemeinsamen Arbeitstreffen im Zentrum Molekulare Biowissenschaften (ZMB) der Landesuniversität. Die Zusammenkunft unter dem Titel „Evolving Health: Novel Perspectives in Genetics & Bioinformatics“ behandelte neueste Trends der Gesundheitsforschung in den Bereichen der Genetik und Bioinformatik. Mit dem Forschungsschwerpunkt „Kiel Life Science“ (KLS) an der CAU und dem „Estonian Genome Center“ in Tartu stehen beide Universitäten für Spitzenforschung auf diesem Gebiet.

Das gemeinsam von KLS und vom Institut für Klinische Molekularbiologie (IKMB) an der CAU organisierte Treffen markiert den Beginn einer deutsch-estnischen Forschungskooperation, deren Ursprung der Besuch des damaligen estnischen Staatspräsidenten Toomas Hendrik Ilves in der schleswig-holsteinischen Landeshauptstadt vor rund eineinhalb Jahren war. Dieser Staatsbesuch stand nicht nur symbolisch für eine engere Zusammenarbeit zwischen der Republik Estland und dem Land Schleswig-Holstein. Auch konkrete Kooperationsvorhaben wie eine intensivere Zusammenarbeit in der lebenswissenschaftlichen Forschung wurden damals auf den Weg gebracht.

„Das Estonian Genome Center in Tartu mit seiner hochmodernen Forschungsinfrastruktur entwickelt sich mehr und mehr zu einem international führenden lebenswissenschaftlichen Zentrum. Wir freuen uns, die dorthin geknüpften Kontakte nun in eine konkrete Zusammenarbeit überführen zu können. Die estnischen Kolleginnen und Kollegen und wir hier in Kiel werden in Zukunft von diesem intensiven Austausch profitieren“, sagte Professor Thomas Bosch, Sprecher des Forschungsschwerpunkts „Kiel Life Science“ und einer der geistigen Väter dieser Zusammenarbeit. Sein estnischer Kollege Professor Tõnu Esko, Vize-Direktor des „Estonian Genome Center“, bekräftigte: "Sehr gute Kontakte zu den Lebenswissenschaftlerinnen und Lebenswissenschaftlern an der Universität Kiel sind auch für das Estonian Genome Center wichtig. Aus unserer engen Zusammenarbeit mit Professor Frankes Kieler Arbeitsgruppe sind bahnbrechende Fortschritte in der Erforschung von Autoimmunerkrankungen, zum Beispiel Psoriasis, hervorgegangen. Unser Besuch in Kiel steht für den Anfang einer strategischen Zusammenarbeit, aktuell kooperieren wir zum Beispiel in der Durchführung einer großangelegten Mikrobiomstudie. Gemeinsam wollen wir so in Zukunft die Spitzenforschung auf diesem Gebiet vorantreiben.“

Der Workshop umfasste ein breites Programm mit Schwerpunktthemen wie personalisierte Medizin, genetische Bevölkerungsstudien oder die Untersuchung des menschlichen Mikrobioms als Schlüssel zu neuen Behandlungsansätzen bei schwerwiegenden Erkrankungen. Wichtiger Bestandteil des Austauschs zwischen deutschen und estnischen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern waren zudem die jeweils zur Verfügung stehenden technischen Infrastrukturen, zum Beispiel Hochdurchsatztechnologien zur Genomsequenzierung. Eine gute Ausstattung in diesem Bereich ist zur Grundvoraussetzung für den Erfolg moderner lebenswissenschaftlicher Forschung geworden. Die Universität Tartu hat sich hier mit der Einrichtung des „Estonian Genome Center“ innerhalb weniger Jahre eine Vorreiterrolle erkämpft.

„Wir sind beeindruckt von den Forschungsleistungen der estnischen Kolleginnen und Kollegen. Sie sind in vielen Bereichen Weltklasse. Wir beobachten zudem mit besonderem Interesse, dass ein signifikanter Teil der Bevölkerung in Estland an biomedizinischen Studien teilnimmt und zum Beispiel Blut spendet. Solch eine hohe Spendenbereitschaft kennen wir nur von Patientinnen und Patienten, weniger von gesunden Personen der Normalbevölkerung“, sagte Professor Andre Franke vom IKMB.

Forschung und Wirtschaft fokussieren sich im Baltikum zunehmend auf die Lebenswissenschaften. Gute Kontakte dorthin spielen daher auch für die Spitzenforschung in Schleswig-Holstein eine wichtige Rolle. Dem trägt die CAU mit der jetzt anlaufenden lebenswissenschaftlichen Zusammenarbeit der Standorte Kiel und Tartu Rechnung und führt damit eine bald dreißigjährige Tradition in der Kooperation beider Universitäten fort.

Es stehen Fotos/Materialien zum Download bereit:

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Die deutschen und estnischen Forschenden: Ingolf Cascorbi, Andres Metspalu, Wolfgang Lieb, Lili Milani, Andre Franke, Philip Rosenstiel, Tõnu Esko, Elin Org, Hinrich Schulenburg, Krista Fischer, Mait Metspalu (v.l.nr.).
Foto: Christian Urban, Universität Kiel

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Die Forschenden aus Kiel und Tartu tauschten sich über den Einfluss von Genetik und Bioinformatik auf die Gesundheitsforschung aus.
Foto: Christian Urban, Universität Kiel

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Dr. Mait Metspalu aus Tartu erläuterte, wie sich die historische Bevölkerungsentwicklung anhand genetischer Muster verfolgen lässt.
Foto: Christian Urban, Universität Kiel

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Staatsbesuch des damaligen Präsidenten Toomas Ilves (2.v.l.) im Mai 2015 an der CAU: Hier wurde der Grundstein für die deutsch-estnische Forschungskooperation gelegt. Foto: Christian Urban, Universität Kiel

Kontakt:
Prof. Andre Franke
Institut für Klinische Molekularbiologie, CAU Kiel
Telefon: 0431-500-15110
E-Mail: a.franke@mucosa.de

Prof. Thomas Bosch
Zoologisches Institut, CAU Kiel
Tel.: 0431-880-4170
E-Mail: tbosch@zoologie.uni-kiel.de

Weitere Informationen:
Institut für Klinische Molekularbiologie, CAU Kiel
www.ikmb.uni-kiel.de

Forschungsschwerpunkt „Kiel Life Science“, CAU Kiel
www.kls.uni-kiel.de

„Estonian Genome Center“, Universität Tartu
www.geenivaramu.ee

 

Christian-Albrechts-Universität zu Kiel
Presse, Kommunikation und Marketing, Dr. Boris Pawlowski
Postanschrift: D-24098 Kiel, Telefon: (0431) 880-2104, Telefax: (0431) 880-1355
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Text / Redaktion: ► Christian Urban

Bakterien und der Begriff des Menschseins

Rund 70 Gäste versammelten sich zum Neujahrsempfang 2017 des Forschungsschwerpunkts „Kiel Life Science“ an der CAU. Foto: Christian Urban, Universität Kiel

08.02.2017

KLS-Neujahrsempfang 2017 im Zoologischen Museum Kiel

Am gestrigen Donnerstag, 2. Februar, versammelten sich rund 70 Gäste aus Universität und Kieler Gesellschaft zum Neujahrsempfang des Forschungsschwerpunkts „Kiel Life Science“ (KLS) an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU). Der aus Deutschland stammende kanadische Anthropologe Professor Tobias Rees eröffnete die Festveranstaltung im Zoologischen Museum Kiel mit seinem Vortrag zur „Anthropologie der Gegenwart: Der Begriff des Menschen und das Mikrobiom“. Rees beschäftigte sich darin mit den Beziehungen zwischen der modernen lebenswissenschaftlichen Forschung und der Anthropologie.

Jüngste wissenschaftliche Erkenntnisse, die zum Beispiel auf einen Einfluss symbiotischer Mikroben auf das Verhalten des Menschen hindeuten, bieten hier hochinteressante Anknüpfungspunkte. Die enge Verschränkung menschlichen und bakteriellen Lebens erfordere, so Rees, eine Neudefinition des menschlichen Individuums. Eingebettet in eine Geschichte der Menschheit als Trennungsgeschichte von der Natur entwarf Rees ein faszinierendes Bild vom Zusammenspiel von Sozialwissenschaft, Kunst und Naturwissenschaft als neue Form der disziplinübergreifenden Forschung.

Der KLS-Neujahrsempfang bot zudem Gelegenheit, auf ein erfolgreiches Jahr 2016 zurückzublicken: Unter dem Dach des Forschungsschwerpunkts konnte sich die lebenswissenschaftliche Spitzenforschung in Kiel weiter konsolidieren. Exzellente Verbundforschungsprojekte wie der neue Sonderforschungsbereich (SFB) 1182 „Entstehen und Funktionieren von Metaorganismen“ oder das erneut bewilligte Graduiertenkolleg „Gene, Umwelt und Entzündung“ innerhalb des Exzellenzclusters Entzündungsforschung zeugen von einer sehr positiven Bilanz. Im bundesweiten Wettstreit der Wissenschaftsstandorte im Zuge einer neuen Exzellenzstrategie zeigen sich die Lebenswissenschaften an der Universität Kiel gut gerüstet.

Professor Thomas Bosch, Sprecher des Forschungsschwerpunkts KLS an der Landesuniversität, sagte: „Ziel unserer Forschung ist es, gesunde und kranke Prozesse verschiedenster Lebewesen in einem Gesamtzusammenhang zu verstehen und daraus in Zukunft neue Optionen für Prophylaxe und Therapie abzuleiten. Um damit Erfolg zu haben, müssen wir weit außerhalb der gewohnten Disziplingrenzen denken.“ Diesen Aspekt griff die Veranstaltung auf: Das ungewöhnlich erscheinende anthropologisch-philosophische Thema des Abends vermittelte den Anwesenden einen Eindruck von dieser Art einer besonders breit gefächerten und stark interdisziplinär ausgerichteten Forschungsarbeit, wie sie die Forschenden in Kiel gemeinsam mit ihren internationalen Partnerinnen und Partnern vertreten. Mit seiner „Anthropologie der Gegenwart“ lieferte Rees ein Beispiel, wie dieser neue Ansatz wissenschaftlicher Zusammenarbeit in Zukunft gelingen kann.

Zur Person:
Tobias Rees, geboren 1973 in Schwaben, ist Professor für Anthropologie an der McGill University in Montreal, Kanada. Er studierte unter anderem in Tübingen und Paris und erhielt 2006 seinen Doktortitel von der University of California, Berkeley. Rees ist unter anderem Mitglied des bedeutenden kanadischen Wissenschaftskollegs “Canadian Institute of Advanced Research” (CIFAR). Er erforscht die Berührungspunkte von Anthropologie, Kunstgeschichte, Wissenschaftsgeschichte und Philosophie und welche Rolle sie zum Beispiel in der Medizin oder den Biowissenschaften spielen. In seinem neuesten Buch „Plastic Reason – An Anthropology of Brain Science“ macht er den Versuch, das menschliche Gehirn aus der Perspektive der embryologischen Plastizität zu verstehen.

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Rund 70 Gäste versammelten sich zum Neujahrsempfang 2017 des Forschungsschwerpunkts „Kiel Life Science“ an der CAU.
Foto: Christian Urban, Universität Kiel

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„Anthropologie der Gegenwart“: Prof. Tobias Rees entwarf ein faszinierendes Bild vom Zusammenspiel von Sozialwissenschaft, Kunst und Naturwissenschaft.
Foto: Christian Urban, Universität Kiel

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Prof. Thomas Bosch hieß die Gäste zum Neujahrsempfang im Zoologischen Museum Kiel willkommen.
Foto: Christian Urban, Universität Kiel

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Die zentrale Walhalle des Zoologischen Museums lieferte einen eindrucksvollen Rahmen für den diesjährigen KLS-Empfang.
Foto: Christian Urban, Universität Kiel

Kontakt:
Prof. Thomas Bosch
Zoologisches Institut, CAU Kiel
Tel.: 0431-880-4170
E-Mail: tbosch@zoologie.uni-kiel.de

Weitere Informationen:
Forschungsschwerpunkt „Kiel Life Science“, CAU Kiel
www.kls.uni-kiel.de

Zoologisches Museum Kiel, CAU Kiel
www.zoologisches-museum.uni-kiel.de

Prof. Tobias Rees, Social Studies of Medicine, McGill University
www.mcgill.ca/ssom/staff/rees

Kieler Medizinforschung erhält 1,7 Millionen Euro für Supercomputer

12.04.2016

Ob Bilddaten aus der Radiologie, Fotos von Gewebeschnitten, Proteinmessungen aus Massenspektrometern oder Sequenzdaten aus großen Sequenziervorhaben – täglich werden in der medizinischen Forschung neue Daten generiert. Um diese immer größer werdenden Datenmengen besser archivieren und nachhaltig nutzen zu können, ist es Forscherinnen und Forschern der Medizinischen Fakultät der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU) in Zusammenarbeit mit dem Rechenzentrum der CAU nun gelungen, Fördermittel in Höhe von 1,7 Millionen Euro für einen Supercomputer einzuwerben. Bewilligt wurde die Hälfte der Fördersumme von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG), die andere Hälfte steuert das Land Schleswig-Holstein bei. Weiter lesen...

Buyx zur Ethik des Genome Editing

29.12.2016

Medizinethikerin Professorin Alena Buyx diskutierte mit KLS-Forschenden

Chance auf Heilung oder Vermeidung schwerwiegender Erkrankungen oder unüberschaubares Risiko? Zwischen diesen Polen bewegt sich die in jüngster Zeit in Wissenschaft und Öffentlichkeit intensiv ausgetragene Debatte zur sogenannten CRISPR/Cas9-Technik, die auch als „Genome Editing“ bezeichnet wird. Dieses neuartige gentechnische Verfahren erlaubt es, in einer bisher nie dagewesenen Einfachheit Veränderungen an den Erbinformationen  vorzunehmen: Die auch als „Genschere“ bezeichnete Methode macht es möglich, DNA-Stränge gewissermaßen zu zerschneiden und neu zusammenzusetzen. Vielversprechend erscheint die daran geknüpfte Aussicht, in Zukunft möglicherweise erbliche Krankheiten lindern oder ganz vermeiden zu können. Auf der anderen Seite besteht womöglich die Gefahr, irreversible Eingriffe zum Beispiel in das menschliche Erbgut zu verursachen, deren Auswirkungen auf künftige Generationen heute kaum abzuschätzen sind. Die Erforschung und Weiterentwicklung des Genome Editing und sein in jeder Hinsicht gewaltiges Potenzial verlangen daher nach einem begleitenden Diskurs, der eine sorgfältige und kritische Abwägung der ethischen Implikationen sicherstellt.

Der Forschungsschwerpunkt „Kiel Life Science“ stellte sich dieser Diskussion und lud die Medizinethikerin Professorin Alena Buyx zu seiner diesjährigen Vollversammlung, dem KLS-Retreat 2016, ein. Buyx hat seit 2014 eine Professur für Medizinethik an der CAU inne und ist seit 2016 Mitglied im neu formierten Deutschen Ethikrat, der sich aktuell unter anderem mit den neuen Möglichkeiten des Zugriffs auf das menschliche Erbgut befasst. Buyx lieferte am Beispiel des neuen Verfahrens Denkanstöße, wie die moderne biomedizinische Forschung angesichts der Chancen und Risiken ethisch handeln kann und welche Anforderungen ein ethischer Umgang mit Innovationen wie dem Genome Editing an Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler stellt. Ihr Vortrag und die anschließende lebhafte Diskussion mit den anwesenden Expertinnen und Experten aus den Lebenswissenschaften bildeten damit eines der Highlights des KLS-Retreats 2016.


 

Aktuelle Sicht auf Evolution und Krebs

19.06.2015

aktuelle-sicht-auf-evolution-und-krebsGemeinsamer wissenschaftlicher Workshop von Kiel Oncology Network und Kiel Life Science

Das kürzlich gegründete Kiel Oncology Network (KON) und der Forschungsschwerpunkt Kiel Life Science (KLS) an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel veranstalteten am 16. und 17. Juni gemeinsam den internen „Evolution & Cancer“-Workshop. Zu Beginn hielt Professor Christoph Röcken vom Pathologischen Institut am Dienstagabend einen Plenarvortrag über die Krebsevolution und die Rolle von Stammzellen. Hier weiterlesen...

Kleine Proteine in Prokaryoten: Die Erforschung einer neuen Welt

13.04.2016

CAU-Mikrobiologie koordiniert neues 6 Millionen Euro DFG-Schwerpunktprogramm

Erneuter Erfolg für den Forschungsstandort Schleswig-Holstein: Nach der Bewilligung gleich drei neuer Leibniz-WissenschaftsCampi Mitte März in Kiel ist es nun die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG), die der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU) weitere umfangreiche Förderung zusagt. Zur Einrichtung des neuen Schwerpunktprogramms (SPP) „Kleine Proteine in Prokaryoten, eine unbekannt Welt“ stellt die DFG einem interdisziplinären bundesweiten Forschungskonsortium unter der Leitung der CAU nun rund 6 Millionen Euro für die kommenden drei Jahre zur Verfügung. Weiter lesen...

Mit "verwirrten Bakterien" zum Gewinn - Studierendentagung 2016 in Kiel

05.12.2016

lsn2016Den Gegner verwirren – Roderich Römhild gewinnt den Hauptpreis der Studierendentagung zu den Life Sciences in Kiel mit seinem Vortrag über Antibiotikaresistenzen

Auf der fünften Studierendentagung im Kieler Wissenschaftszentrum beeindruckten Jungwissenschaftler aus den Life Sciences auch im fünften Jahr mit spannenden Beiträgen. Bei der gemeinsamen Veranstaltung von Life Science Nord und Kiel Life Science (KLS) waren insgesamt acht Vorträge und 45 Poster an den Start gegangen. Weiter lesen...

DFG-Begutachtung „Entstehen und Funktionieren von Metaorganismen“

21.05.2015

Origin and Function

Das Begutachtungsverfahren des bei der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) eingereichten Antrags für den Sonderforschungsbereich (SFB) „Entstehen und Funktionieren von Metaorganismen“ an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU) geht in die entscheidende Phase: Am 6. und 7. Juli findet die zweitägige Begutachtung durch die DFG-Prüfungsgruppe in Kiel statt. Dieses Gremium erarbeitet eine Entscheidungsempfehlung über die Einrichtung des Sonderforschungsbereichs, der die Grundlage für den zuständigen Bewilligungsausschuss bildet. Die für die Universität Kiel hoffentlich positive Entscheidung über die Einrichtung des SFB „Entstehen und Funktionieren von Metaorganismen“ wird bei der zweiten Sitzung des Bewilligungsausschusses der DFG Ende des Jahres fallen. Hier weiterlesen...

Neues Kieler Analyse-Netzwerk bündelt naturwissenschaftliche Schlüsseltechniken

20.04.2016

Auftaktveranstaltung des neugegründeten „Spectromics-Network“ an der Uni Kiel

 

Am Freitag, 15. April, fand die Auftaktveranstaltung des neugegründeten “Kiel Network of Analytical Spectroscopy and Mass Spectrometry”, kurz „Spectromics-Network“, statt. Ziel des Netzwerks ist die Bündelung elementarer Analysemethoden aus dem Bereich der Spektroskopie und der Massenspektrometrie an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU). Spektroskopische Methoden beruhen auf der Wechselwirkung von Strahlung verschiedener Art, zum Beispiel verschiedener Wellenlänge, mit Materie, zum Beispiel Molekülen. Weiter lesen...

Graduiertenkolleg „Gene, Umwelt und Entzündung“ geht in die nächste Runde

22.11.2016

DFG fördert Graduiertenausbildung in der Entzündungsforschung mit weiteren gut 3 Millionen Euro


Seit 2011 finanziert die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) das Graduiertenkolleg „Gene, Umwelt und Entzündung“ (RTG 1743). Dieser gemeinsame Forschungsverbund von Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU) und Universität zu Lübeck untersucht seitdem erfolgreich den Einfluss von Umweltfaktoren auf die Entstehung chronisch-entzündlicher Krankheiten wie zum Beispiel Morbus Crohn oder Psoriasis. Zudem sorgt er für die Ausbildung höchstqualifizierter Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler. Die hervorragenden Ergebnisse der bisherigen Zusammenarbeit der Kieler und Lübecker Entzündungsforschenden und die strategische Einbettung des Graduiertenkollegs in den Exzellenzcluster Entzündungsforschung haben die DFG erneut überzeugt: Vergangene Woche sagte sie offiziell die Finanzierung für weitere viereinhalb Jahre zu und unterstützt das Vorhaben mit weiteren 3,2 Millionen Euro. Weiter lesen...

Schnelle Anpassung an eine veränderliche Umwelt

28.04.2016

Kieler Biologe erhält mit zwei internationalen Kollegen 900.000 Euro für Forschung

Einen stattlichen individuellen Förderungserfolg kann der Kieler Biologe Dr. Sebastian Fraune aus der Arbeitsgruppe Zell- und Entwicklungsbiologie der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU) verbuchen: Sein neues Forschungsprojekt konnte sich kürzlich gemeinsam mit sechs weiteren Vorhaben unter rund 200 Anträgen bei der diesjährigen Fördervergabe des internationalen „Human Frontier Science Program“ (HFSP) behaupten. Gemeinsam mit einem US-amerikanischen und einem australischen Kollegen wird Fraune sich nun mit der Frage beschäftigen, wie sich Lebewesen unter dem Einfluss des Klimawandels schnell an geänderte Umweltbedingungen anpassen können. Dem Kieler Biologen sowie Dr. Adam Reitzel und Dr. Sylvain Foret von den Universitäten Charlotte und Canberra stehen dafür nun umgerechnet rund 900.000 Euro an HFSP-Mitteln für die kommenden drei Jahre zur Verfügung. Weiter lesen...

Kiel Life Science vergibt erstmals eigene Wissenschaftspreise

21.11.2016

Zweimal 6000 Euro für die besten Nachwuchsforschenden der Kieler Lebenswissenschaften

Am gestrigen Donnerstag, 17. November, vergab der Forschungsschwerpunkt „Kiel Life Science“ (KLS) an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU) auf seiner Jahresversammlung zum ersten Mal Auszeichnungen für die besten Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler. Die beiden sogenannten „Kiel Life Science-Postdoc Awards“ gingen an Dr. Eva Ellinghaus vom Institut für Klinische Molekularbiologie an der CAU in der Kategorie „Medizinische Forschung“ und an Dr. Philipp Rausch vom Max-Planck-Institut für Evolutionsbiologie in Plön für die „Nicht-Medizinische Forschung“. Weiter lesen...

Thomas Bosch in bedeutendes internationales Wissenschaftskolleg berufen

23.05.2016

x-sfb-1182-metaorganisms-EN.pngKieler Zoologie-Professor wird Senior Fellow des Canadian Institute for Advanced Research (CIFAR)

Es entspricht in seiner Bedeutung in etwa dem Wissenschaftskolleg zu Berlin, und zwar auf internationaler Ebene: Das Canadian Institute for Advanced Research (CIFAR) vereint führende Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler verschiedener Disziplinen, um an Lösungen für globale Probleme in Gesundheit, Technik und Umwelt zu arbeiten. Weiter lesen...

Jugend auf den Spuren der Evolution

10.11.2016

Evolutionsbiologische Projekttage für Schülerinnen und Schüler in der Kieler Forschungswerkstatt


Vom 7. bis 9. November bot die Kieler Forschungswerkstatt gemeinsam mit dem Forschungszentrum „Kiel Evolution Center“ (KEC) an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU) evolutionsbiologische Kurse für Oberstufenschülerinnen und -schüler an. Unter dem Titel „Evolution – Arbeiten mit dem Modellorganismus Caenorhabditis elegans“ hatten insgesamt 58 Jugendliche aus Kiel und Flensburg an drei Tagen Gelegenheit, die Theorie und Arbeitsweisen der Evolutionsforschung kennenzulernen. Im sogenannten „life:labor“ der Forschungswerkstatt untersuchten die Schülerinnen und Schüler dazu selbständig den Fadenwurm C. elegans. Diesen durchsichtigen und einfach gebauten Wurm bevorzugen Evolutionsforschende für ihre Experimente: Seine Eigenschaften eignen sich ideal, um Entwicklungsprozesse zu untersuchen und er lässt sich gut im Labor halten. Weiter lesen...

Neues Zentrum für Evolutionsforschung in Kiel

04.10.2016

Internationales Symposium zur Gründung des „Kiel Evolution Center“

Der heutige Freitag, 30. September, hat es in sich für den Wissenschaftsstandort Kiel: Während hunderte Forschende aus der Landeshauptstadt bei der „Nacht der Wissenschaft“ für ihre Arbeit werben, gründet die Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU) zeitgleich ein neues Forschungszentrum. Das „Kiel Evolution Center“ (KEC) nimmt heute im Rahmen eines internationalen Symposiums mit über 100 Forschenden im Zoologischen Museum Kiel seine Arbeit auf. Die interaktive Wissenschaftsplattform setzt sich zum Ziel, Evolutionsforscherinnen und -forscher in der Region Kiel besser zu koordinieren. Daneben sollen unter dem Schlüsselbegriff „translationale Evolutionsforschung“ gezielt Brücken zwischen Grundlagenforschung und Anwendung geschlagen werden. Neben der Förderung der Wissenschaft stehen ausdrücklich auch Lehre und Öffentlichkeitsarbeit im Fokus des „Kiel Evolution Center“. Mehr lesen...

Kiel Oncology Network Workshop

01.06.2016

Foto Dormancy Workshop 2_modifiedAm 25.05.2016 veranstaltete das Kiel Oncology Network (KON) zusammen mit dem Max Planck Institut für Evolutionsbiologie in Plön einen Workshop zum Thema „Dormancy as evolutionary key process in the maintenance of phenotypic plasticity in tumors”.

Der Workshop setzte damit erfolgreich die Reihe von Veranstaltungen zum Thema  „Evolution & Cancer“ des Forschungsschwerpunkts Kiel Life Science (KLS) fort. Weiter lesen...

Form und Funktion im Laufe der Evolution

07.11.2016

Erneut volles Haus beim Darwintag 2016 im Audimax der CAU

Am heutigen Freitag, 4. November, richtete das Zoologische Institut der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU) gemeinsam mit dem Zoologischen Museum Kiel den achten Kieler Darwintag aus. Rund 1.200 Schülerinnen und Schüler aus ganz Schleswig-Holstein folgten dem Ruf der Kieler Evolutionsforschenden ins Audimax der Uni, um in fünf spannenden Vorträgen in die Welt der Evolution einzutauchen. In diesem Jahr drehte sich alles um die Evolution von Form und Funktion und wie sie sich zum Beispiel bei Krebsen, Zugvögeln oder fliegenden Fischen entwickelt haben. CAU-Vizepräsidentin Professorin Ilka Parchmann hieß die Schülerinnen und Schüler willkommen. Sie machte deutlich, dass die Uni Kiel zu den weltweit führenden Standorten in der Evolutionsforschung zähle und die Jugendlichen hier genau richtig seien, um Einblicke in dieses Gebiet zu bekommen. Weiter lesen...

Buchvorstellung: Die Grundlagen des Metaorganismus-Prinzips

01.06.2016

Thomas Bosch und David Miller definieren die Grenzen der Biologie neu

In ihrem neuen englischsprachigen Buch „The Holobiont Imperative – Perspectives from Early Emerging Animals“ („Das Gebot des Metaorganismus – einfache Lebewesen zeigen neue Perspektiven auf“) stellen Professor Thomas Bosch, Zell- und Entwicklungsbiologe an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU), und sein Co-Autor Professor David Miller vom australischen ARC Centre of Excellence for Coral Reef Studies die Grundzüge eines neuartigen wissenschaftlichen Feldes vor. Weiter lesen...

Aktuelles

aktuelles

Der Forschungsschwerpunkt Kiel Life Science veranstaltet jährlich wiederkehrend verschiedene interne und externe wissenschaftliche Veranstaltungen und beteiligt sich an diversen Formaten der Öffentlichkeitsarbeit und gesellschaftlichen Beteiligung. Ein fester Termin in jedem Semester ist die KLS-Ringvorlesung, die international renommierte Forschende aus verschiedenen lebenswissenschaftlichen Disziplinen zu Gastvorträgen nach Kiel einlädt.

Verbundprojekt erforscht neuartige Züchtungstechnologien für Raps und Kartoffeln

23.09.2015



 An der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU) ist kürzlich das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) geförderte Verbundprojekt „Neuartige Züchtungstechnologie in Raps und Kartoffel durch Implementation des TALEN- und CRISPR/Cas9 Systems zur gezielten Genom-Modifikation“ offiziell gestartet. Projektpartner sind neben der Abteilung für Molekulare Phytopathologie und Biotechnologie der CAU zwei Industriepartner, die Solana Research GmbH und die NPZ Innovation GmbH. Ziel des Verbundprojekts ist es, neue Methoden zur gezielten Gen-Inaktivierung im Kartoffel- und Rapsgenom zu erforschen. Weiter lesen...

Jahrestagung der Gesellschaft für Genetik an der Universität Kiel

29.09.2015

Max-Delbrück-Preisträgerin 2015 ist Emanuelle Charpentier

Ab Montag, 28. September, findet die Jahrestagung der Gesellschaft für Genetik (GfG) anlässlich des 350-jährigen Jubiläums an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU) statt. Die dreitägige Veranstaltung deckt ein breites Spektrum aktueller Themen von der Genetik der Rekombination und der Krebsentstehung bis hin zur Epigenetik ab. Neben diesen Fachbeiträgen gehört die Ehrung besonders verdienter Genetikerinnen und Genetiker mit der Max-Delbrück-Lecture, benannt nach dem Nobelpreisträger und Begründer der modernen molekularen Genetik, zum Programm der Jahrestagung. In diesem Jahr erhält Professorin Emanuelle Charpentier, künftige Direktorin des Max-Planck-Instituts für Infektionsbiologie in Berlin, als erste Wissenschaftlerin diesen renommierten Preis. Tagungsleiter ist Professor Frank Kempken, GfG-Präsident und Leiter der Abteilung für Botanische Genetik und Molekularbiologie an der CAU. Weiter lesen...

Den biochemischen Fingerabdrücken des Lebens auf der Spur

06.10.2015

„Kiel Life Science“ richtet ersten Metabolomics-Workshop an der Universität Kiel aus

Weiter lesen...

Erste internationale Tagung zur Metaorganismus-Forschung in Kiel

09.06.2016

2016-194-1.jpgKonferenz des SFB 1182 holt weltweit führende Expertinnen und Experten für Wirts-Bakterien-Beziehungen an die CAU

Seit dem heutigen Mittwoch, 8. Juni, läuft das internationale Kick off-Meeting des Sonderforschungsbereichs (SFB) 1182 „Entstehen und Funktionieren von Metaorganismen“ an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU) – und damit die erste große wissenschaftliche Tagung des noch jungen Verbundforschungsprojekts. Weiter lesen...

Alternative Konzepte in der Krebsforschung

06.11.2015

Robert Gatenby vom Moffitt Cancer Center besuchte die Universität Kiel

Auf Einladung des Forschungsschwerpunkts “Kiel Life Science” besuchte der US-amerikanische Krebsforscher Robert A. Gatenby, M.D., Vorsitzender der Abteilung für Radiologie und Co-Direktor des „Cancer Biology and Evolution Program“ am Moffitt Cancer Center in Tampa jüngst die Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU). Auf dem Programm des international renommierten Wissenschaftlers stand neben dem Gedankenaustausch mit zahlreichen Forschenden der CAU auch ein öffentlicher Abendvortrag vor gut 100 Zuhörerinnen und Zuhörern unter dem Titel „Cancer & Evolution“ am 5. November. Weiter lesen...

Rückblick: Erfolgreiche erste Metaorganismus-Konferenz an der Uni Kiel

20.06.2016

Vergangene Woche fand das Kick off-Meeting des Sonderforschungsbereichs (SFB) 1182 „Entstehen und Funktionieren von Metaorganismen“ im Rahmen des internationalen Kiel Life Science-Symposiums 2016 an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU) statt – und damit die erste große wissenschaftliche Tagung zum noch jungen wissenschaftlichen Feld der Metaorganismus-Forschung in Kiel. Weiter lesen...

Neuer Sonderforschungsbereich „Entstehen und Funktionieren von Metaorganismen“ an der Universität Kiel bewilligt

24.11.2015

Deutsche Forschungsgemeinschaft fördert die Erforschung des Zusammenspiels von Organismus und symbiotischen Bakterien mit 10 Millionen Euro

 

Die Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU) stellt aktuell die Weichen für die Zukunft ihrer Forschung und kann auf diesem Weg einen weiteren Erfolg feiern: Auf Grundlage der überzeugenden Begutachtung vom Sommer dieses Jahres hat sich die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) heute (Donnerstag, 19. November) entschieden, den neuen Sonderforschungsbereich (SFB) 1182 „Entstehen und Funktionieren von Metaorganismen“ zu fördern. Damit stehen den Forschenden aus acht beteiligten Institutionen des neuen Verbundprojekts über vier Jahre rund 10 Millionen Euro zur Verfügung. Weiter lesen...

Bewerberrekord: Studierendentagung in Kiel startet mit vielversprechendem Programm

03.12.2015

Am 3. Dezember findet im Wissenschaftszentrum Kiel zum vierten Mal die Studierendentagung zu den Life Sciences statt. Die Veranstalter Life Science Nord und Kiel Life Science (KLS) haben im Vorfeld einen Bewerberrekord verzeichnet.

Kiel, 27. November 2015 – „Es freut uns sehr, dass das Konzept der „Studierendentagung zu den Life Sciences“ so gut ankommt und so viele Studierende motiviert hat, einen Beitrag einzureichen“, sagt Dr. Hinrich Habeck, Geschäftsführer der Clusteragentur Life Science Nord Management GmbH. Weiter lesen...

Europäische Nacht der Wissenschaft in der KielRegion

05.07.2016

Nacht-der-Wissenschaft-2016-Logo

Weiter lesen...

Veranstaltungen

2015

Ringvorlesung: A Functional Perspective on Bacterial Individuality

15.06.2015 von 15:00 bis 18:00

Audimax, Hörsaal D

Ringvorlesung

Das Format der Ringvorlesung startete am 16. April 2014. Die Vorträge von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern aus den Lebenswissenschaften richten sich an Interessierte aus allen Bereichen der Universität. Im Anschluss an die Vorträge besteht die Möglichkeit, sich bei einem informellen Get-together auszutauschen.

Vorlesungen in 2014

Vorlesungen in 2015

Medikamente zum „Anknipsen“ – Studierendentagung zu den Life Sciences in Kiel kürt zum vierten Mal Life Science-Nachwuchs

08.12.2015

Auf der Studierendentagung zu den Life Sciences im Wissenschafts-zentrum Kiel am vergangenen Donnerstag stellte der wissenschaftliche Nachwuchs inzwischen zum vierten Mal seine Arbeiten im Bereich der Life Sciences vor. Aus insgesamt 12 Vorträgen und 36 Postern wählte die Jury jeweils die drei besten aus.

Kiel, 8. Dezember 2015 – Den mit 500 € dotierten Preis für den besten Vortrag erhielt Boris Pinchuk vom Pharmazeutischen Institut der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel für seinen Beitrag: „Photoaktivierbare Prodrugs des zugelassenen Kinaseinhibitors Vemurafenib“. Er stellte dar, wie man durch den Einsatz der photoaktivierbaren Prodrugs eine sowohl zeitlich als auch örtlich kontrollierbare Freisetzung des aktiven Wirkstoffs erreichen kann. Weiter lesen...

2016 DZG-Meeting at Kiel University

20.09.2016

Wichtigste deutsche Zoologie-Konferenz an der Uni Kiel

450 Forschende aus allen Bereichen der Zoologie tagen noch bis Samstag in der Landeshauptstadt

 

Seit dem heutigen Mittwoch, 14. September, läuft die Jahrestagung der Deutschen Zoologischen Gesellschaft (DZG) an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU). Bis einschließlich Samstag haben rund 450 deutschsprachige und internationale Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler Gelegenheit, sich bei der größten europäischen Konferenz im Bereich der Zoologie auszutauschen. Die DZG-Tagung hebt sich besonders durch ihr umfassendes, sämtliche Disziplinen rund um die zoologische Forschung einschließendes Programm hervor. So geht es um aktuelle Entwicklungen und neueste Forschungsergebnisse unter anderem aus der Evolutionsbiologie, Ökologie, Physiologie oder Neurobiologie. Weiter lesen...

Mitgliederversammlung

Auf der Mitgliederversammlung treffen sich jährlich alle Mitglieder des Forschungsschwerpunktes.

Die diesjährige Mitgliederversammlung findet am 21. November im Anschluss an den Retreat im Hotel Waldschlösschen in Schleswig statt.

Protokoll der MV 2014 im Intranet

Protokoll der MV 2013 im Intranet

Retreat

Der jährliche Retreat des Forschungsschwerpunktes stärkt den Austausch und die Zusammenarbeit zwischen seinen Mitgliedern und externen Partnereinrichtungen. Dabei treffen sich die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler außerhalb ihrer Arbeitsumgebung, um sowohl die wissenschaftliche wie auch die soziale Interaktion zu fördern.

Der diesjährige Retreat findet vom 20.-21. November im Hotel Waldschlösschen in Schleswig statt.

2014

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2013

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  • 11:00: Zoologisches Museum: Die Welt der Ostsee und ihrer Wale entdecken
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  • 13:00: Symposium on Pathogen Evolution
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  • -14:00: Symposium on Pathogen Evolution
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